Facharbeit zum Thema Hohlwelttheorie am Gymnasium in Wittenberg
Facharbeit zweier Gymnasiasten zum Innenweltbild
am Gymnasium in Wittenberg
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Leben wir im Inneren?

Die Hohlwelttheorie

Facharbeit
erarbeitet von
Michael Rippert &
Martin Straube
für das Fach Physik

MStraubeHw@gmx.de

Wir wurden betreut von
dem Fachlehrer Herr Kase

Abgabetermin: 28.03.2005

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Vorwort

„Jedes Kind weiß doch, dass die Erde rund ist."

Mit diesem oder ähnlichen Sätzen beginnt jeder Mensch zu argumentieren, wenn man ihn mit der Erdwelttheorie konfrontiert. Wie könnte man denn absurder und profaner Weise behaupten, die Erde sei eine Hohlkugel und wir leben auf der Innenseite derjenigen? Diejenigen, die so etwas behaupten, haben wahrscheinlich einen „Knick in der Optik" oder sind wahrscheinlich „meschugge". Marcus Haas behauptet sogar „Dass sich einige Weltanschauungen […] bei einigen Menschen halten ist […] zurückzuführen auf fehlendes Verständnis, das sie blind macht […].". Leider scheint Herr Haas zu vergessen, dass es im Gegensatz zum kopernikanischen Weltbild, einige fundamentale Beweise gibt, die das Innenweltbild in sich festigen. Von Seiten der Kopernikaner wartet man vergebens auf einen Beweis, der eine Vollkugelerde belegen soll.

Diese Vorstellung der Erdwelt existiert nicht erst seit kurzem, sondern fand schon in den alten Kulturvölkern und Religionen ihren Einzug.

Die Bibel berichtet vom „Ozean über dem Himmelsgewölbe" wie auch andere Kulturvölker. In den alten indischen Kosmologie lautet es: „Die Welt oder das Brahma-Ei ist ein gewaltiger kugelförmiger Hohlraum.". Selbst der alte griechische Philosoph Plato berichtet in seinem Kritias: „[…] Er versammelte daher alle Götter in ihrem ehrwürdigstem Wohnsitz, der in der Mitte des Weltalls liegt […]". Wenn das Universum nach heutiger Auffassung demnach ins Unendliche expandiere, wo genau sei dann die Mitte, die den „ehrwürdigstem Wohnsitz" darstelle?

Diese angeführten Zitate sollen nun keine Beweise darstellen, sondern auf die Ursprünge der Hohl- bzw. Erdwelttheorie hinweisen, die durch andere Beweise fundiert ist und auf die in dieser Facharbeit ausreichend eingegangen werden soll.

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Schon in seiner Frühzeit wird man mit den Vorstellungen der Kopernikaner regelrecht „bombardiert" und hat gar keine andere Möglichkeit, sich seine Meinung zu bilden, da es eben nur eine vorherrschende Meinung gibt. Unzählige Lehrbücher und Fachzeitschriften vertreten die heutigen herrschenden „Erklärungen" und erwähnen nichts von den vorhandenen Widersprüchen im kopernikanischen Weltbild – alles wird totgeschwiegen.

Für viele Menschen scheint die Vorstellung, auf der Innenseite einer Erde zu leben, paradox und unlogisch. So heißt es in einer Kritik, dass eine Wölbung nach oben ersichtlich sein müsse. Solche und andere Kommentare schließen allerdings darauf, dass sich derjenige keine einzige Sekunde auch nur annährend mit der Theorie befasst hat. Es wäre undenkbar, wenn die Erdwelttheorie für solche profanen Behauptungen keine Erklärungen und Beweise liefere.

Andere Fragen, die einen durch die erfolgte Konfrontation sicher durch die Gedanken schießen, wären vielleicht warum die Erde auf Satellitenbildern als Kugel erscheine oder wie der Horizont zustande komme. Wie passt ein Universum solcher Ausmaße überhaupt in eine so kleine Erde? Wie werden wir auf dieser Erde gehalten? Wie entstehen Tag und Nacht und die Jahreszeiten? Wenn die Erde eine Hohlkugel ist, was ist dann draußen? Wie kommt es zur Entstehung der Mondphasen?

Solche und gewiss noch einige andere elementarer Fragen sollen in dieser Facharbeit ihre Beantwortung erfahren.

Die wichtigste Frage allerdings, die man sich als Anhänger des heutigen Weltbildes eigentlich stellen sollte, ist die, die Johannes Lang als Überschrift auf die Erste Seite seines Buches schreibt:

„Ist das kopernikanische System bewiesen?"

Diese Frage stellt somit die Grundlage der Facharbeit dar und soll dadurch die bereits erwähnte Erdwelttheorie näher bringen.

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Gliederung

1. Präludium

1.1 Ein Vergleich - Weltbild oder Weltanschauung

1.2 Signifikante Weltbilder von der Antike bis zur Neuzeit

1.2.1 Antike – Claudius Ptolemäus

1.2.2 Mittelalter – Das Biblische Weltbild

1.2.3 Neuzeit – Sir Isaac Newton

2. Nicolaus Kopernikus – Das heliozentrische Weltbild

2.1 Aufbau, Funktionsweise und heutige Annahmen

2.2 Die Geradlinigkeit des Lichtes

2.3 Einige Größenvergleiche

2.4 Ungeklärte Phänomene und Absurditäten

2.5 Ist Kopernikus bewiesen?

3. Die Erdwelttheorie – Eine Introduktion

3.1 Elementare Grundzüge

3.2 Vorstellungen der Erdwelt

3.3 Wirklichkeit oder nur ein irrealer Gedanke?

4. Beweise, die für die Hohlwelt sprechen

4.1 Beweis der Lichtkrümmung

4.2 Beweis der stillstehenden Erde

4.3 U.G. Morrow – Der Rectilineator

4.4 Das Segelschiffexperiment

4.5 Die auseinanderstrebenden Lote in multipler Ausführung

4.6 Infrarotaufnahmen

5. Aufbau und Funktionsweise der Erdwelt

5.1 Die allgemeine mechanische Krafttheorie

5.2 Der Weltäther – Das Elektronenmeer

5.3 Magnetismus und Elektrizität

5.4 Entstehung des Horizontes

5.5 Sonne, Mond und andere Planeten

5.6 Die Entstehung von Tag und Nacht

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5.7 Die Entstehung der Jahreszeiten

5.8 Mondphasen, Mond- und Sonnenfinsternis

5.9 Zirkulation der Himmelskörper

5.10 Wie passt das gesamte Universum in die Hohlwelt?

5.11 Was ist außen?

6. Unerklärliche Phänomene der Kopernikaner geklärt

6.1 Die Fata Margona

6.2 Die Radiophänomene

6.3 Der Erdmagnetismus

6.4 Ebbe und Flut

7. Eigene Experimente und Versuche

7.1 Versuch zur Bestimmung der Lichtkrümmung

7.2 Konstruktion einer Hohlwelthälfte

7.3 Infrarotaufnahmen

8. Rolf Keppler – Nachfahre von Johannes Kepler

8.1 Biographie

8.2 Interview

8.3 Fragen an die Erdwelttheorie und Beantwortung

9. Coda

9.1 Auswertung der Umfrage

9.2 Heutiger fiktiver Stand unter Annahme der Erdwelt

9.3 Schlusswort

10. Anhang

10.1 Umfrage zur Hohlwelttheorie

10.2 Diagramme zur Umfrage

10.3 Weiterführende Lyrik zur Erdwelttheorie

10.4 Quellennachweis

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1. Präludium

1.1 Ein Vergleich – Weltbild oder Weltanschauung

Selbst wenn Weltbild und Weltanschauung vom ihrem reinem Wortlaut auch mit demselben Stamm beginnen, so sind sie dennoch verschieden und doch nicht so weit voneinander zu separieren.

So wie jeder Mensch individuell ist, so besitzt er auch sein eigenes subjektives Weltbild, das ihm hilft, seine Umwelt zu verstehen und seine Handlungen beeinflusst. Es ist die Summe von Erfahrungen, Wissen und Glauben sowie Erkenntnisse und Erfahrungen in dem sich Tatsachen und Wahrheiten miteinander vermischen. Das Weltbild steht oft in Relation zu einer Einzelwissenschaft und kann daher auch als „homoakademisch" bezeichnet werden. Somit haben also die Physik, die Biologie oder die Astronomie ihre eigenen Weltbilder, die oft in Konfrontation miteinander treten und dadurch Widersprüche hervorrufen.

In der Physik, verbunden mit der Astronomie, stützt sich das Weltbild vor allem auf die theoretische Physik - Relativitätstheorie und Quantenphysik. Das Streben nach Anschaulichkeit ist letztendlich die Ursache dafür, dass der Mensch sich ein „Bild von der Welt" und somit ein Weltbild schaffen möchte.

Dahingegen liefert die Weltanschauung ein umfassendes Konzept zwischen Mensch und Universum und darüber hinaus ihre mutualen Relationen zueinander. Eine Weltanschauung umfasst alle vorhandenen Meinungen als eine Gesamtheit der menschlichen Existenz und ist „polyakademisch"1. Dies bedeutet also, dass eine Weltanschauung durch Wissenschaften, Politik, Wirtschaft, Ökologie, Moral usw. zusammengesetzt ist. Sie ist das fundamentale Konzept, dass wiedergibt, wie die Welt strukturiert ist, dass sie nicht aus ihren Angeln

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fällt, uns damit das Leben ermöglicht und darüber hinaus auch prophetisch wirken kann.

Die aktuelle Weltanschauung stellt des Weiteren die Rahmenbedingungen der heutigen Bildung dar - jegliche Lehrbücher basieren auf ihre Erkenntnisse. Die Aufgabe einer Weltanschauung liegt aber eher darin, bestimmte Formen von Macht zu legitimieren und somit die Herkunft und Basis der Macht zu erklären. Somit ist einer Weltanschauung die Funktion gegeben, Diskussionen herbeizuführen, sie zu zerstören oder sie zu verhindern.

Seit geraumer Zeit existiert nun ein neues, innovatives Weltbild, das das kopernikanische System regelrecht umkrempeln möchte und daher auch als Erdwelttheorie bezeichnet wird. Das derzeitige Weltbild mag zwar überall vertreten werden, hat aber in manchen Bereichen, vor allem in der Physik und Astronomie, Defizite, denen es an Beweisen mangelt. Schon so oft in der Geschichte wurden fälschlicherweise richtige Annahmen, wie die Blutzirkulation, durch die allgemein majorisierte Lehrmeinung niedergeschlagen und unterdrückt.

Ähnlicherweise gilt dies auch für die Erdwelttheorie, die noch heute von der Kopernikanern unterdrückt wird, da sie die absolute Mehrheit besitzen. Fakt ist, dies, was anfangs immer als falsch angenommen wurde, stellte sich letztendlich als einen Schritt näher zur Wahrheit heraus. Jedenfalls gibt es für die Erdwelt einige Beweise, die gegen das kopernikanische Weltbild sprechen.

Momentan ist die Erdwelttheorie noch ein „neues Weltbild", welches aber durch Anerkennung und Erweiterungen zur Weltanschauung gelangen kann, wenn die Menschen doch nur endlich vom Empirismus ablassen und die Wahrheit erkennen würden.

„Wer nur im Kreis Gleichgesinnter verkehrt, übersieht die Ecken und Kanten seiner Weltanschauung."

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1.2.1 Antike – Claudius Ptolemäus

Ptolemäus ist der letzte große Astronom der Antike gewesen. Nach ihm befindet sich die Erde fest im Mittelpunkt des Weltalls. Alle anderen Himmelskörper - Mond, Sonne, Planeten und Sterne - bewegen sich auf, als vollkommen angesehenen Kreisbahnen um diesen Mittelpunkt. Ptolemäus bemerkte aber auch, dass die Planeten unerklärte Schleifen ziehen. Um diese astronomische Beobachtung mit dem geozentrischen System in Einklang zu bringen, war es allerdings notwendig, alle Himmelskörper auf ihren Bahnen weitere Kreise um diese Bahn ziehen zu lassen - so genannte Epizykel - und teilweise auch wieder Bahnen um diese Bahnen. Durch den Einsatz von etwa 80 solcher Bahnen konnte Ptolemäus die Beobachtungen der Planetenschleifen in Einklang mit seinem Modell bringen.

Das ptolemäische Weltbild war in der Genauigkeit seiner Bahnvorhersage auch dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus überlegen, welches fälschlicherweise annahm, dass die Planeten die Sonne auf Kreisbahnen umliefen. Erst Keplers Entdeckung, dass die Planeten auf Ellipsen um die Sonne laufen, führte zu einem genaueren Modell und letztendlich zur allgemeinen Annahme des kopernikanischen Weltbildes. Die Berechnungsmethoden des Claudius Ptolemäus waren äußerst präzise, lange Zeit auch präziser als die Keplerschen, und in ihrer Grundidee als Berechnungsmethode auch richtig, nicht allerdings in ihrer philosophischen Deutung, dass sich alles um die Erde als Mittelpunkt dreht.

Der Durchbruch und Erfolg der Keplerschen Berechnungen lag dabei weniger daran, dass die Sonne und nicht mehr die Erde im Mittelpunkt der Bewegungen stand, sondern in der Tatsache, dass Kepler Ellipsenbahnen und keine Kreisbahnen mehr verwendete, was zu einer größeren Übereinstimmung mit den real von Tycho Brahe und später Galilei gemessenen Planetendaten führte.

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1.2.2 Mittelalter – Das Biblische Weltbild

Das Biblische Weltbild ist wohl jenes, welches über die längste Zeit die meisten Anhänger hatte, beziehungsweise hat. Alle Menschen, die einer der drei großen Weltreligionen - Christentum, Judentum. Islam – angehören glauben daran, dass alles Existierende von einer großen Macht geschaffen wurde - Gott. In der Bibel ist die Entstehungsgeschichte der Welt genau dargestellt. Die Christen und Juden gehen davon aus, dass Gott die Erde und alle Lebewesen in sieben Tagen schuf. Am ersten Tag schuf Gott Himmel und Erde, Licht und Finsternis sowie Tag und Nacht. Am zweiten Tag schob Gott den Himmel zwischen das Wasser. Am folgenden dritten Tag schuf Er die Kontinente und nannte sie Erde und die Ansammlung an Wasser nannte Er Meer. Daraufhin erschuf Er die Flora der Erde. Am vierten Tag schuf Gott Tages- und Jahreszeiten, Sonne, Mond und die Sterne. Am fünften Tag schuf Er die Meeresbewohner und die Vögel und befahl ihnen sich fortzupflanzen. Am sechsten Tag schuf Gott die Tierwelt auf dem Lande und zu guter Letzt den Menschen, der das Maß aller Dinge darstellt. Den siebenten und letzten Tag machte Gott zum Ruhetag - den heutigen Sonntag

Die modernen Weltbilder und vor allem die Erkenntnisse der Wissenschaften schließen die Richtigkeit dieser Entstehungstheorie der Erde fast zu hundert Prozent aus. Endgültig widerlegt werden konnte die Entstehungsgeschichte dennoch nicht. Trotzdem hat eine Passage der Bibel in Bezug auf das Innenweltbild unsere Aufmerksamkeit erregt. Im alten Testament, im ersten Buch Mose, steht im ersten Kapitel in den Versen Sechs bis Acht: „Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern [...] Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste [...] Und Gott nannte die Feste Himmel.". Wir haben mehrere Theologen zu der Bedeutung dieser Worte befragt. Wir bekamen die Antwort, dass mit dieser Feste tatsächlich das Himmelsgebilde gemeint ist, welches das

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Regenwasser, das von oben kommt, aufhält, damit es nicht ununterbrochen auf die Erde fällt. Dies ist aber nicht schriftlich überliefert wurden und somit nur eine Deutung der Worte. Uns ist in den Sinn gekommen, dass mit dieser Festen auch die in der Hohlwelttheorie beschriebene Fixsternkugel gemeint sein kann. Die beiden „Wasser", welche durch die Feste geschieden wurden, sind hierbei zwei sich gegenüberliegende Ozeane. Eine weitere Parallele lässt sich im Bezug der Bedeutung der Erde in den beiden Weltbildern ziehen. Bei dem biblischen Weltbild ist die Erde der Mittelpunkt alles Existierenden. Die Lebewesen leben auf der Erde und die Himmelskörper hängen am Himmel, welcher über der Erde ist. In der Theorie, die wir näher untersuchen wollen, nimmt die Erde eine ebenso wichtige Rolle ein. Hier zentriert sich alles in der Erde. Allerdings befindet sich nicht die Erde in der Mitte, sondern die Fixsternkugel. Des Weiteren ist in beiden Theorien von einer existierenden „Macht" die Rede. In der Bibel ist es Gott, der einfach alles erschaffen hat, und in der Hohlwelttheorie ist es genauso eine höhere Intelligenz, welche für das Leben verantwortlich ist und die in der Welt benötigte Energie zur Verfügung stellt. Eine ebenfalls sehr wichtige Rolle spielt die Urkraft, die die Vorgänge am laufen hält und es auch möglich machen könnte, frei nutzbare Energie zu erzeugen. Trotz der genannten Ähnlichkeiten gehen wir davon aus, dass die Entstehungstheorie, welche von der Bibel beschrieben wird, nicht korrekt sein kann, da die meisten natürlichen Gesetze, wie zum Beispiel die Fortpflanzung, das Wetter oder der Mensch nicht von Gott gegeben oder geschaffen wurden, sondern von der Natur und ihrer langen Entwicklungszeit hervor gebracht wurden. Es ist also unwahrscheinlich, dass das, was in der Bibel steht richtig ist. Ob nun die Hohlwelttheorie richtig oder falsch ist, kann nicht gesagt werden. Jedoch lässt sich mit riesengroßer Sicherheit bestätigen, dass das kopernikanische System, so wie wir es kennen und es uns in der Schule beigebracht wird, falsch ist. Warum dies so ist wird im weiteren Verlauf dieser Facharbeit geklärt werden.

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1.2.3 Neuzeit – Das azentrische Weltbild

Mit der Atomphysik konnte man die Entstehung der Sonnenenergie endlich erklären. Dies hatte zur Folge, dass die Götter nun alle vom Himmel verbannt wurden. Im 19. Jahrhundert entdeckte man drei weitere Planenten - Neptun, Uranus sowie Pluto und weitere 60 Monde. Insgesamt hat unser Sonnensystem 16 große Monde, die alle einen Durchmesser, größer als tausend Kilometer haben. Die Planeten – derzeit zehn mit Quaoar - kreisen nicht auf Kreisbahnen sondern auf elliptischen Bahnen zusammen mit ihren Satelliten – Monden – um die Sonne. Das gesamte System hat einen Durchmesser von rund 10 Milliarden Kilometern, wobei sich die Sonne im Mittelpunkt befindet. Man hat berechnet, dass die Sonne ungefähr noch vier bis fünf Milliarden Jahre strahlen wird. Danach wird sie sich in einen Feuersturm auflösen und alles Leben auf der Erde vernichten.

Nach heutigen Auffassungen ist unser Universum ein großer Galaxienhaufen, mit einigen Milliarden Kilometern an Durchmesser. Man spricht von einer vierten Dimension, die sich in der Ausdehnung von Raum, Zeit und Welt befindet, aber noch nicht endgültig erforscht ist. Man schätze das Weltall auf ein Alter von 14 bis 15 Milliarden Jahren, wobei alles mit einem großen Knall, nämlich dem Urknall begann.

Dies Weltbild, ist jenes, welches wir auch heute in der Schule gelehrt bekommen. Grundlage des heutigen azentrischen Weltbildes ist die Geradlinigkeit des Lichtes und eine konstante Lichtgeschwindigkeit im Weltall. Man muss an dieser Stelle aber betonen, dass dies nur eine Annahme ist. Bis zum heutigen Tage hat man es noch nicht „gewagt" die Lichtgeschwindigkeit im Weltall zu messen. Warum wohl nicht? Fürchtet man das Resultat, was dann ans „Licht" kommt? Würde nämlich das Licht keine Geschwindigkeit von 300 000 Kilometer pro Sekunde haben, so wären nämlich das azentrische und damit auch das kopernikanische Weltbild falsch – und was dann?

 

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2. Nicolaus Kopernikus – Das heliozentrische Weltbild

2.1 Elementare Grundzüge

Im 16. Jahrhundert löste das Weltbild von Kopernikus alle bisher geltenden Vorstellungen ab. In diesem Weltbild rückt die Sonne in den Mittelpunkt des Universums. Deshalb umkreisen alle Planeten - die Erde einbegriffen, was der Kritikpunkt für die Kirche war - die Sonne und nicht die Sonne mitsamt den anderen Planeten die Erde. Selbst die Fixsternsphäre wurde hier noch mit hinzugenommen. Die retrograden Bewegungen einiger Planeten konnten nun exakt erklärt werden. Die Dimensionen der Erdbahn, im Gegensatz zu den Fixsternen, werden als verschwindend klein angesehen.

Dieses Weltbild ist Ausgangspunkt der modernen Astronomie. Doch auch dieses ist nun jedoch auch als überholt anzusehen, da das Universum nach heutigem Verständnis keinen festen Mittelpunkt hat. Man muss jedoch erwähnen, dass Kopernikus nicht der erste war, der von der Sonne im Mittelpunkt ausging. Schon in der Antike gab es den Gedanken eines solchen Weltbildes. Es waren die Pythagoräer, die einen solchen Fortschritt in dieser Zeit bereits aufwiesen. Anscheinend wollte ihnen aber zur damaligen Zeit keiner einen Glauben schenken. Dennoch vertraten mehrere Personen der Antike diesen Gedanken, wie beispielsweise Herakleides Pontikos. Allerdings konnte sich dieses Weltbild anfangs nicht durchsetzen, weil das ptolemäische einfach zu weit verbreitet war. Dabei spielt auch die Angst, wegen seiner widersetzlichen Auffassung vor Gericht gestellt zu werden eine große Rolle. Jegliche Angriffe auf das geozentrische Weltbild der Kirche, war ein Angriff auf die Autorität der Bibel. Selbst Galilei konnte dies spüren, als er versuchte die Lehren des Kopernikus zu verbreiten und somit seinen lebenslangen Hausarrest „absitzen" musste.

 

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2.2 Die Geradlinigkeit des Lichtes

Bewusst wurde hier die Überschrift „Die Geradlinigkeit des Lichtstrahls" vermieden, denn ein Strahl ist mathematisch und geometrisch eine Gerade, die sich von einem Punkt bis ins Unendliche erstreckt. Demnach ist ein „gerader Lichtstrahl", wie man es fälschlicher Weise in manchen Fachbüchern lesen muss, eigentlich verkehrt. Wie dem auch sei, aufgrund unserer Wahrnehmung nehmen wir an, dass sich das Licht geradlinig ausbreitet und somit das Modell „Lichtstrahl" allgemeingültig ist. Stehen wir z.B. morgens im Wald und ist die Luft noch teilweise vom Wasser getränkt, so kann man ganz deutlich diese Eigenschaft des Lichtes sehen. Mithilfe dieses Modells können sogar Brechung, Reflexion und die Entstehung von Bildern gerechtfertigt werden. Auf der Annahme der Geradlinigkeit des Lichtes gründen sich auch das kopernikanische Weltbild und damit die gesamten Entfernungsvermessungen der Astronomen.

Doch man braucht gar nicht Mal soweit auszuschwelgen, denn das Auge stellt die eigentliche Ursache der Annahme des geraden Lichtstrahls dar. Das Gehirn ist an sich eine Meisterleistung der Natur, doch ist es auch diesem Meisterwerk, trotz aller Perfektion vergönnt, Lichtkurven wahrzunehmen, da es unmöglich ist, eine solche Kurve zurückzuverfolgen. Sobald das Auge Licht unter den jeweiligen Einfallswinkel registriert, wird der Lichtstrahl gerade verlängert und dies führt somit zur Annahme der Geradlinigkeit des Lichtes. Ein weiteres Problem der kopernikanischen Vermessung besteht darin, dass man weiterhin annimmt, dass sich das Licht mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 300 000 Kilometer pro Sekunde ausbreitet und somit unglaubliche Weiten von mehreren Lichtjahren entstehen, die letztendlich das heutige Weltbild erfüllen.

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2.3 Einige Größenvergleiche

Das kopernikanische Weltall ist riesengroß und beträgt in seiner Ausdehnung eine Zahl in Metern, die mit einer eins beginnt und mit 26 Nullen endet. Wer uns diese Zahl vorlesen möchte kann dies gern tun, doch möge er auch die Frage beantworten, was er sich denn nun darunter vorstelle. Diese nun wirklich „kleine" Zahl nur Mal zur Einstimmung auf das Thema.

Unser gepriesenes Sonnensystem hat eine sage und schreibe schier unglaubliche Ausdehnung von rund einer Milliarde Kilometern. Verkleinere man nun das gesamte System, so dass etwa 12742 Kilometer einem Zentimeter entspreche, so bekommt man erstmals eine Vorstellung davon, die für den menschlichen Verstand fassbar ist. Unter diesen Bedingungen wäre die Erde also einen Zentimeter groß und ihr Abstand zur Sonne betrage nun ganze 11,7 Meter. Die Sonne ihrerseits wäre gerade Mal einen Meter groß. Der Abstand des Jupiters zum Zentralgestirn wären bereits rund 600 Meter. Der Pluto, als äußerster Planet, hätte dann einen Abstand von 4,6 Kilometern, was ungefähr der Entfernung Wittenberg bis Eutzsch entspricht. Man möge sich nun einmal die Frage stellen, ob eine solche Sonne auf einer so großen Entfernung überhaupt noch einen Einfluss hätte. Dabei beachte man, dass der Pluto seit neustem überhaupt nicht mehr den äußersten Planet des Sonnensystems darstelle. Er musste seinen Rang an einen von den Astronomen Michael Brown und Chadwick Trujillo entdeckten Planetoiden namens Quaoar abtreten. Dieser ist rund 43 AE von der Sonne entfernt und hätte in unserem Modell einen Abstand von rund fünf Kilometern. Aber die Fantasterei geht noch weiter und findet ihre weiteren Auswüchse in eingeführten Einheiten wie Lichtjahr oder Parsec. Unter den angenommenen Bedingungen beträgt ein Lichtjahr

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die Entfernung, die das Licht innerhalb eines Jahres zurücklegt. In einem „verständlichen" Zahlenwert ausgedrückt beträgt es daher
9 460 800 000 000 Kilometer. Weiterhin sind 3,262 Lichtjahre ein Parsec. Nun gibt es doch auch tatsächlich entfernte galaktische und intergalaktische Objekte, die sogar über tausende von Lichtjahren entfernt sein sollen. Nehmen wir beispielsweise den Orionnebel, der mit einer Entfernung von 1 630 Lichtjahren notiert ist und wieder übertragen in unsere Modell etwa 12 Millionen Kilometer entfernet erscheinen würde. Schon hier hört eigentlich die menschliche Vorstellungskraft wieder auf und wir kommen in Weiten, die für den menschlichen Verstand einfach nicht fassbar sind. Der Vollständigkeit halber möchten wir aber noch den Andromedanebel in unser Modell mit aufnehmen, der in vielen Quellen mit einer Entfernung von 2,2 Millionen Lichtjahren festgehalten ist und in unserem Modell eine satte Entfernung von mehr als 16 Milliarden Kilometern einnehmen würde.

Sie sehen also, dass der kopernikanische Weltraum viel Platz hat, in dem man viele Objekte unterbringen kann und seien sie noch so weit voneinander entfernt und noch so riesengroß – Platz ist immer da.

Wie bereits erwähnt liegt jeglicher Entfernungsmessung ein grundlegender Fehler zu Grunde, nämlich die Annahme einer konstanten Lichtgeschwindigkeit im Weltraum. Bislang wartet man bei den Anhängern der Erdwelttheorie noch auf einen derartigen Versuch, der neue Erkenntnisse erbringen könnte. Jedoch vergeblich – dabei wäre der Versuch eine Kleinigkeit für die heutige Physik und an der finanziellen Seite dürfte es auch nicht scheitern. Woran kann es also dann liegen, wenn nicht am Geld?

Wer gemäß nach Kant den Mut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen sollte erkennen, dass es unmöglich ist, dass Licht über solch große Weiten überhaupt unbeschädigt zur Erde gelangen kann – aber niemand schien es bislang zu stören. Das Resultat liegt auf der Hand, nämlich falsche Messungsergebnisse und auch falsche Entfernungen.

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2.4 Ungeklärte Phänomene und Absurditäten

Sicherlich werden Ihnen folgende geschilderte Vorgänge unbekannt vorkommen. Das liegt daran, dass moderne Physikbücher solche Ungereimtheiten im sonst so „harmonisch aufgebauten kopernikanischen System" einfach unter dem Tisch fallen lassen.

Man nehme sich einen Magneten und halte ein Feuerzeug darunter. Der Ausgang dieses Experimentes ist wohl noch aus früheren Physikzeiten bekannt – der Magnet verliert seine Wirkung. In der Erde existieren die magnetischen Pole konträr zu den geographischen Polen. Nach Auffassung der Geographen und Physiker liegen diese Pole tief im Inneren. Das Innere der Erde soll aber wiederum glutflüssig sein. Aus dem vorhergegangen Experiment konnte man aber erkennen, dass ein Magnet dann seine Wirkung verliert. Wie kommen dann also die magnetischen Pole zustande?

Dies ist aber nicht das einzige Phänomen, welches sich bezüglich des Erdmagneten zeigt. Aus dem Physikunterricht dürfte auch noch der Versuch der Inklination bekannt sein. Dabei richtet sich eine, auf einen beweglichen Untergrund befindliche Magnetnadel gemäß dem Erdmagnetfeld aus. Begibt man sich nun zum Äquator, so scheint sie sich zu keinem der jeweiligen Pole auszurichten, sondern nimmt eine Art Mittelstellung ein. Von vielen Physikern wird da die Erklärung geliefert, dass die beiden Pole die Magnetnadel gleich stark anziehen. Dass das nicht sein kann, zeigt sich, wenn man sich in die Richtung einer der Magnetpole begibt – Die Inklinationsnadel behält ihre Stellung, wie zuvor am Äquator bei und ändert sich nur ganz geringfügig, so dass sie noch immer zu keinem Magnetpol weist.

Ein weiteres Phänomen ergibt sich mit der „Heaviside-Schicht", diejenige Schicht, die für die Rundfunkübertragung unverzichtbar ist, zumindest im kopernikanischen System. Sie soll sich über die Mesosphäre in 100 km Höhe befinden. Entdeckt wurde sie von dem

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Physiker Oliver Heaviside im Jahre 1902. Nachgewiesen wurde sie erneut von den Engländern Appleton und Barnett, doch wirklich bewiesen hat man sie auch heute noch nicht. Man vermutet sie lediglich und löst damit auch nicht die Rundfunkprobleme in äquatorialen Bereichen.

Dies soll jetzt aber nicht das Phänomen an sich darstellen. Viel interessanter ist die Tatsache von Radioechos aus dem All. Kopernikanisch ist das gar nicht vertretbar, denn die „Heaviside-Schicht" - oder auch Ionosphäre genannt – ist für Radiowellen undurchlässig. Sollte eine Radiowelle wirklich aus Zufall und unerklärlichen Gründen die Ionosphäre passieren können, so müsste dieses schwache Signal im kopernikanisch, leeren Weltraum reflektiert werden und noch ein zweites Mal die Ionosphäre passieren. Da diese Echos schon öfter durch Professor Störmer im Jahre 1927 nachgewiesen wurden, kann man es fast schon als Regelmäßigkeit bezeichnen. Worin ist aber hier die Ursache begründet?

Ein weiteres Phänomen ist die Fata Morgana, die durch unzählige Spiegelungen an den unterschiedlich temperierten Luftschichten weite Strecken überbrücken soll. Selbst hundertprozentige Spiegel wären nicht in der Lage, ein Bild über hunderten von Kilometern zu transferieren. Aus einigen Beobachtungen geht sogar hervor, dass man in Straßburg einmal den Hafen von Konstantinopel in einer wahren Detailansicht genoss. Wie aber kann das über so große Entfernungen möglich sein, da die Lichtintensität mit jeder Spiegelung abnimmt?

Wie man erkennen kann, gibt es eine Menge von Ungereimtheiten im kopernikanischen System, die dann einfach nur verschwiegen werden, was nicht nur durch unsere Umfrage bewiesen wurde. Im Verlauf der Facharbeit sollen diese Phänomene aber aus Sicht der Erdwelttheorie geklärt und anschaulich dargestellt werden.

 

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2.4 Ist Kopernikus bewiesen?

Aufgrund der vorangegangen Schilderung sollte sich doch die Frage regen, ob es denn nun Beweise gibt, die zuerst Mal die konvexe Gestalt der Erde belegen. Fragt man einen Kopernikaner, warum die Erde rund sei, so wird er es durch die Existenz des Horizontes fundieren. Fragt man denjenigen erneut, wieso es einen Horizont gibt, so versucht er es durch die Kugelgestalt der Erde zu klären. Das aber an sich ist doch kein Syllogismus nach aristotelischer Definition. Es ist aber ein Beweis dafür, dass die Kugelgestalt der Erde für die Kopernikaner einfach nicht beweisbar ist.

Nun werden einige sicher durch den Einwurf von Satellitenbildern versuchen wollen, das von uns gelieferte Argument zu kippen. Dem können wir aber entgegnen, dass auch eine Kamera der angenommenen Geradlinigkeit des Lichtes unterworfen ist und somit ein falsches Bild von der Erde im Weltall liefert. Diese Erscheinung wird sich allerdings im Weiteren Verlaufe noch von selbst erklären.

Wer die Nachrichten um den Mars-Express verfolgte, wird sicher wissen, dass durch ihn ein „virtueller Rundgang" über den Mars simuliert wurde. Jedoch vermaß er den Mars nicht in seiner Größe, so dass immer noch sein angenommener berechneter Durchmesser besteht. Aber genau solch ein Messvorgang könnte endlich Klarheit in die Weltbildfrage bringen. Warum wird es aber nicht gemacht?

Auch lassen Bilder des Sonnenaufgangs auf den Mars eine andere Größe der Sonne erblicken, als es überhaupt der Fall sein kann.

Die größte Fehlerquelle ist, wie bereites erwähnt, die Annahme einer konstanten Lichtgeschwindigkeit im Weltall. Ein russischer Physiker allerdings stellte fest, dass ein Laserstrahl, der senkrecht nach oben geworfen wird, in seiner Geschwindigkeit abnimmt, sich also degressiv verhält. Wieso erfährt man darüber nur so schwer und wieso liefert man uns nicht konkrete Beweise, die für eine Kugelgestalt der Erde zeugen könnten?

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3. Die Erdwelttheorie – Eine Introduktion

3.1 Elementare Grundzüge

Glaubt man den Prophezeiungen der Kopernikaner, so wird unsere Universum irgendwann, aufgrund der Gravitation und der daraus folgenden schier unglaublich und transfiniten Expansion des Kältetodes verfallen, da irgendwann alle Sterne erloschen sein werden und das Weltall sich bis auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt haben wird.

Das, was uns erschaffen hat wird uns also auch irgendwann wieder untergehen lassen. Warum sollte aber die Natur den Menschen, den man als das höchste aller Dinge ansieht, wieder vernichten? Wir fragen erneut, warum sollte sich jemand eine solche Mühe machen, wenn letztendlich doch alles auf die Vernichtung hinausläuft?

Die Erdwelttheorie beschreibt ein Weltbild, indem wir nicht auf der Außenseite, sondern auf der Innenseite leben – in einer Hohlkugel. Dieser Vorstellungen mag einem zu erst etwas burlesk oder auch kurios vorkommen, denn es widerspricht den empirischen Gegebenheiten, dass man auf einer konkav, gekrümmten Erde lebt. Befindet man sich am Meer, so vermag man die vermutliche Konvexkrümmung der Erde wahrzunehmen und hält für sich selbst einen Beweis in der Hand, der verifizierbar erscheint.

Doch entferne man sich nun einmal von dieser Vorstellung und nehme sich eine einfache Zelle, von der Natur geschaffen und der Grundbaustein jedes Lebewesens. Ein Querschnitt durch eine Zelle ist ebenfalls ein Querschnitt durch den Kosmos. Dabei stellt die Zellhaut die Erdschale dar und der Zellkern die Fixsternkugel. Sonne und Planeten werden durch die Kernkörperchen repräsentiert.

Wie man sieht zeigt eine Zelle die gleichen Verhältnisse wie die Erdwelt, in der wir leben – eine Analogie zwischen Zelle und Kosmos.

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Was im Kleinen perfekt und einwandfrei funktioniert wird wohl auch im Großen keinerlei Komplikation hervorrufen. Warum sollte die Natur dort also differenzieren und ein zweites System entwickeln, wenn das eine doch reibungsfrei funktioniert?

Jeglicher Mensch urteilt über das Universum als sei er schon selbst einmal dort gewesen. Dabei stützt sich die Kenntnis der meisten nur auf Astronomiebücher oder Fachzeitschriften. Sei es auch die reinste Zahleninflation, das, was geschulte Astronomen behaupten müsste eigentlich auch richtig sein ist die heutige Devise.

Das, was wir behaupten, ist, wie bereits erwähnt, keine neue Idee, sondern stammt bereits aus alten Religionen und wird dort auch noch heute als richtig angenommen. Bloß dem Empirismus widersprach diese Weltvorstellung und so wurde deshalb ein angemessenes Weltbild entwickelt. Man muss aber betonen, dass dieses heutige Weltmodell aus der Mathematik hervorgeht und selbst Einstein sagte bereits: „Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit.". Dies heißt nichts anderes, als das die Natur nicht berechenbar ist. Nur weil man einige Dinge mit mathematischen approximativen Sätzen beschreiben kann, ist damit die Natur noch lange nicht deklariert. Ein mathematisches Modell ist ein Modell und nicht die Wirklichkeit. Doch viele Forscher gehen mit dieser Aussage oberflächlich um und kommen so zu falschen Ergebnissen, deren Abweichungen sie sich nicht erklären können.

Das Innenweltbild ist an und für sich eine in sich klingende und reine Harmonie aller Vorgänge. Jegliche Forschungen der Kopernikaner fügen sich hier zusammen und werden Eins.

„Alles Leben entsteht im Innern einer Hohlkugel. […] Das Leben ist innen. Die Natur bleibt sich in allen Teilen gleich."

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3.2 Vorstellung in der Hohlwelt

Im vorhergegangen Punkt wurde die Innenwelt doch recht philosophisch betrachtet um erst einmal eine Analogie des Lebens ziehen zu können. Nun wird sie allerdings konkretisiert, um tiefer in die Vorstellung einer Hohlkugel „eindringen" zu können.

Stellte man im veralteten geozentrischen Weltbild die Erde in den Mittelpunkt, so befindet sich in der Erdwelt die Fixsternkugel im Mittelpunkt. Diese Kugel ist das Zentrum, auf dem wir Lichterscheinungen, wie Sterne oder Nebel wahrnehmen können und hat ihrerseits einen grob geschätzten Durchmesser von 500 – 1000 Kilometer.

Um sie kreisen die Planeten und zwar in folgender Reihenfolge vom Zentrum aus gesehen: Pluto, Neptun, Uranus, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne und Mond.

Die Sonne und der Mond haben sich hier keinesfalls in der Aufzählung verirrt. Sie sind ebenfalls Planeten wie die anderen und bedürfen keiner gesonderten Untergliederung.

Um den Planeten Sonne kreisen weiterhin der Merkur und die Venus. Glaubt man den Kopernikanern, so müsste man vor dem Pluto in der Aufzählung noch einen weiteren, elften Planeten gemäß dem Erdweltbild setzen – nämlich Quaoar, der kürzlich erst entdeckt wurde.

Macht man nun einen Querschnitt durch die Innenwelt, so stellt sich heraus, dass sich die Himmelskörper auf spiral- oder federähnlichen Bahnen bewegen, wodurch sich das wahrgenommene Bild der Kopernikaner ergibt.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen allerdings ist die Krummlinigkeit des Lichts im Weltall – alle kopernikanischen Messungsergebnisse beruhen aber auf der geradlinigen Annahme.

Das dies auf keinen Fall so ist, wird sich in den noch kommenden Experimenten zeigen und verifizieren.

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3.3 Realität oder nur ein irrealer Gedanke?

Für einen philosophisch denkenden Menschen wäre mit der Analogie zwischen Zelle und Kosmos überhaupt keine Zweifel mehr vorhanden. Dieser wäre von der Richtigkeit der Erdwelt überzeugt und würde das kopernikanische System mehr denn je anzweifeln.

Dennoch gehören wir nicht mehr zu den großen Denkern wie einst Plato oder auch Aristoteles, der selbst, auch wenn er behauptete Fliegen hätten acht und nicht sechs Beine und das Gehirn sei nur ein „Kühlaggregat" des Kopfes, zu den Lieblingsphilosophen der mittelalterlichen Kirche zählte. Er vertrat das geozentrische Weltbild, welches einige Jahrhunderte auch als Realität angenommen wurde und nicht angezweifelt wurde, bis jemand kam, der Kopernikus hieß und meinte, es besser zu wissen. Seither kam es zu einem gewaltigen Aufschwung in Technik und Wissenschaften. Der Forschergeist trieb die Menschheit voran, doch bremst sie heute, durch Probleme, die sie sich mit dem kopernikanischen System nicht zu erklären vermag.

Wir wollen an dieser Stelle keinesfalls behaupten, dass das Innenweltbild das einzig wahre und richtige Weltbild währe. Doch das, was uns überzeugt, ist einfach die Tatsache, dass es, im Gegensatz zum heutigen Weltbild, Beweise gibt, die die Erdwelttheorie beweisen können. Spätestens die folgenden Beweise sollten einen zu Denken geben und Zweifel gegenüber dem heliozentrischen Weltbild hervorrufen. Die gesamte heutige Astronomie könnte man auch mit dem Vorsatz „Es war einmal, vor langer, langer Zeit…", also der Introduktion eines jeden Märchens, versehen. Wieso erhebt niemand einmal Einspruch gegen das kopernikanische System, wenn er sich doch einmal nur die Weiten verdeutliche, die wir in unserem Größenvergleich feststellten? Der Mensch geht also, wie die Energie, den Weg des geringsten Widerstandes – Dies ist aber oft der falsche.

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4. Beweise, die für die Hohlwelt sprechen

4.1 Beweis der Lichtkrümmung

Nachdem nun die vorhergegangen Punkte auf das Thema hingeführt haben, wollen wir nun mit handfesten Beweisen weitermachen und die Tatsachen sprechen lassen.

Eine der wichtigsten Tatsachen für die Erdwelt ist die Lichtkrümmung. Durch sie nehmen wir die Oberfläche der Erde als konvex und nicht konkav gekrümmt war.

Es war der französischer Professor Maurice Allais, der es schaffte, die Lichtkrümmung auf einfachstem Wege mit einem handelsüblichen Teleskop nachzuweisen. Kurz und Knapp zusammengefasst wies Allais nach, dass sich Licht auf einer Entfernung von 8,3 Metern um rund 1,5 Millimetern im Rhythmus von 24 bis 25 Stunden krümmt. Diese Abweichung ist aufgrund der kurzen Entfernung sehr beachtlich. Dabei peilte er zuvor eine Wand an und fixierte das Fadenkreuz des Teleskopes in einen markierten Punkt. Weiterhin führte er den Versuch im Keller, der abgeschirmt von jeglichen Erschütterungen und Temperaturänderung war, aus. Damit wäre also das Argument der Lichtbrechung, aufgrund unterschiedlicher temperierter Luftschichten, ausgeschlossen. Genauso wenig ist eine Verschiebung des Teleskops möglich, da der Raum gegen Erschütterung abgesichert war. Wem dies nicht genüge, beachte auch, dass das Experiment mehr als nur ein Mal durchgeführt wurde.

Man betone allerdings deutlich, dass durch diesen Beweis das kopernikanische Weltbild geändert werden muss, denn es geht von der Geradlinigkeit des Lichtes aus. Weiterhin muss man jedoch eingestehen, dass durch diesen Versuch lediglich die Lichtkrümmung bewiesen wurde und nicht konkret die Innenwelttheorie. Da aber, wie bereits erwähnt, der Innenweltkosmos auf gekrümmten Lichtstrahlen basiert, ist dieser Versuch von großer Bedeutung.

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4.2 Beweis der stillstehenden Erde

„Und sie bewegt sich doch."

Dies beteuerte einst der italienische Gelehrte Galileo Galilei, der die Lehren des Kopernikus annahm und weiterdachte, aber dadurch in Konflikt mit der Kirche gelangte.

Heute nimmt man an, dass sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Sekunde fortbewege. Alleine dadurch ergeben sich einige Absurditäten. Jeglicher Geographieschüler weiß, dass Passatwinde durch die ablenkende Kraft der Erdrotation entstehen. Warum aber behält dann die Erdatmosphäre bei einer „flotten" Fahrt um die Sonne ihre geschlossene Form bei? Müsste denn nicht die Atmosphäre als Schweif der Erde erkennbar sein bei solch einer Geschwindigkeit?

Wem dies nicht reicht, folge bitte anschließend geschilderten Versuch. Bei einem Schiff misst man die Geschwindigkeit, in dem man ein Log über Bord wirft und die Leinenlänge misst, die in einer bestimmten Zeit an dem im Wasser senkrecht befindlichen Logscheit vorbeischwimmt. Ähnlich kann man auch in Bezug auf die Erde machen. Wenn sich die Erde um die Sonne bewege, so müsste ein „über Bord geworfener" Lichtstrahl infolge dieser immensen Geschwindigkeit „vom Kurs" abgetrieben werden und demzufolge neben den tieferbefindlichen Sensor auftreffen. Exakte Messungen ergaben jedoch, dass die Abweichung des Lichtes Null beträgt und die Erde somit still steht.

Analoges gilt auch für die Erdrotation. Barnett erkannte, dass ein in Rotation versetzter Eisenstab magnetisch wird. Bei Rotation der mit Eisen durchsetzten Erde würde nun ein Magnetfeld entstehen, welches die Rotation der Erde in kurzer Zeit stoppen würde.

Demnach sind also die Erdrevolution und auch die Erdrotation kopernikanisch nicht vertretbar und verbesserungswürdig.

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4.3 U. G. Morrow – Der Rectilineator

Durch den Rectilineator oder auch Geradstreckenverleger wird nun ein eindeutiger und einwandfreier Beweis für die Konkavkrümmung der Erde geliefert. Der Versuch ist in seiner Genialität so einfach, dass er sich rekonstruieren ließe, die Kosten dafür aber nicht niedrig wären.

Es handelt sich dabei um einen mechanischen Beweis, der frei von jeglichen optischen Gesetzen ist und somit den endgültigen Beweis für die Erdwelt liefert. Würden wir wirklich auf einer Konvexerde leben, so müsste sich durch anlegen einer Tangente diese von der Erdoberfläche entfernen. Der Geradstreckenverleger aber beweist genau das Gegenteil – statt der Tangente erhalten wir eine Sehne, die sich der Erdoberfläche nähert und nicht entfernt.

Es waren die Amerikaner Dr. Teed und U. G. Morrow, die hinauszogen um endlich Klarheit in die Weltbildfrage zu bringen. Morrows Idee war dabei ganz einfach. Er wollte eine Gerade durch das Aneinanderfügen von kleinen Einheiten erzeugen.

Dabei stand Güte an oberster Stelle. Sehr wichtig war bei der Herstellung der einzelnen Einheiten ihre Winkelgenauigkeit um möglichst geringe, wenn möglich gar keine, Abweichungen zu erhalten. Die erste Einheit wurde peinlichst genau horizontal ausgerichtet und an ihr wurden die weiteren Einheiten mit eben der gleichen Genauigkeit angefügt.

Zur endgültigen Abstimmungen und Sicherheit benutzte man eine Celluloid-Folie, die eine Dicke von 0,2 Millimetern besaß und die Lücke zwischen zwei Einheiten reibungsfrei passieren musste – erst dann war ein Geviert richtig ausjustiert.

Nochmals soll betont werden, dass nur das erste Geviert horizontal ausgerichtet wurde. Andernfalls würde die erzeugte Linie der Erdkrümmung folgen und nicht gerade verlaufen.

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Morrow war sich den Anforderungen seines Apparates wohl bewusst und vertrat die Auffassungen: „War er ungenau, so musste er genau gemacht werden.", denn gegenüber der Welt habe er die Pflicht zur Präzision. Demnach verbrachte man einige Monate mit der Aufstellung einer 3,8 Kilometer langen Teststrecke.

Bliebe letztendlich für die Vermessungen nur noch ein Bezugsniveau festzulegen, da die Landfläche aufgrund ihrer Unebenheiten sich dafür nicht eignete - folglich bezog man sich also auf das Meer.

Letztendlich ergaben die Messungen, dass sich die Erde nach oben wölbt und nicht wie angenommen nach unten. Dieser Versuch ist also ein einwandfreier Beweis für die Hohlwelttheorie. Dagegen hat man versucht einzuwenden, dass die Konstruktion einer solchen geraden Linie überhaupt nicht möglich sei, doch dem kann man entgegnen, das selbst die damalige Produktionstechnik Genauigkeiten von einem tausendstel erzielte. Demnach kann es also zum Schluss unmöglich eine Abweichung von fünf Metern gegenüber der Wasseroberfläche auf 3,8 Kilometern ergeben.

Bis heute allerdings wurde der Versuch noch nicht wiederholt – man beachte, dass er mit 32 000 Dollern nicht gerade billig war. Wir denken aber, dass es für ein Konsortium eine Leichtigkeit wäre, ein solches Projekt erneut zu finanzieren. Schließlich schafft man es so auch, tausende von Unterwasserkabeln zu legen, die für eine Vernetzung der Welt sorgen. Warum aber wird der Versuch nicht erneut wiederholt? Hat man Angst vor dem Ausgang und erspart sich somit das Geld?

Wie man nun zweifelsfrei anerkennen muss, lieferte Morrow mit seinem einmaligen Experiment eine endgültige Entscheidung in dem Diskurs um das richtige Weltbild. Ab hier sollte zumindest jeder ins Grübeln über die Richtigkeit des kopernikanischen Systems gekommen sein und die Erdwelt zumindest anerkennen.

Alledem bleibt aber noch zu erwähnen, dass seitens der Kopernikaner noch kein Versuch unternommen wurde, die Konvexgestalt der Erde zu beweisen und zu fundieren.

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4.4 Das Segelschiffexperiment

Wir möchten gleich eingangs erwähnen, dass es sich hierbei um optisches Experiment handelt, das einst von Kapitän Bredow durchgeführt wurde, um die konkave Krümmung der Erdoberfläche zu beweisen. Optische Experimente sind keine grundlegenden Beweise für die eine oder andere Theorie, da wir nicht in der Lage sind, alle „optischen Täuschungen" zu beschreiben, geschweige denn zu kennen.

Wir führen den Versuch trotzdem an dieser Stelle an, da man von den Physikern des kopernikanischen Systems sich diese Erscheinung überhaupt nicht erklären kann.

Einst spannte Kapitän Bredow zwischen den Masten seines Schiffes parallel zum Deck ein Tuch, welches unten rot und oben weiß war. Um die Wirkung der roten Fläche zu verstärken, wurden in den unteren Masten Spiegel montiert, die das Sonnenlicht auf die gewollte Fläche reflektierten. Das Schiff fuhr nun auf das Meer hinaus und verschwand, wie man es empirisch wohl vermutet, „hinter" dem Horizont, bis der komplette Rumpf verschwunden war und nur noch die Mastspitzen mitsamt dem Zubehör zu sehen waren. Wenn sich das Schiff nun weiter entferne, so müsse eben die rote Fläche vollständig zum Vorschein kommen und die weiße „überdecken", aufgrund der konvexen Erdkrümmung. Dieser Syllogismus trat allerdings nicht ein, sondern genau das Gegenteil – die rote Fläche verschwand.

Ein Raunen und Staunen ging durch die Menge der Beobachter vom Hafen – wie konnte das nur möglich sein?

Dieser Versuch wurde auch in unserer Umfrage geschildert. Nur sechs von 21 Befragten urteilten richtig über den wahren Versuchsausgang, dass die rote Fläche verschwindet. Anschließend folgte in der Umfrage eine Frage, ob sie sich vorstellen könnten auf einer konkaven Erdoberfläche zu leben. Zu unserem Erstaunen konnten sich das ganze null Prozent vorstellen, wie erklären sich dann aber die 28 Prozent

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den richtig beantworteten Ausgang des Segelschiffversuches? Dieses Gedankengang verstehen wir nicht ganz und können daher behaupten, dass die Befragten über diesen Versuch nicht ausreichend nachgedacht haben und einfach nur etwas ankreuzten.

Wie allerdings eingangs gesagt, handelt es sich um ein optisches Experiment. Die Hohlwelttheorie nimmt diesen Versuch nicht wirklich als Beweis der konkaven Erdkrümmung an, auch wenn er die wirkliche Erdkrümmung bestätigen würde. Das hängt damit zusammen, dass man überhaupt nicht in Begriff sämtlicher „optischen Täuschungen" ist. Demnach wäre es also total unsinnig, die Erdkrümmung mit Hilfe eines Lasers nachzuweisen, da ein Laser ebenso der Lichtkrümmung unterworfen ist, wie „gewöhnliches" Licht.

Als angefügte Absurdität ist es sogar so, dass das Schiff nach Berechnung wesendlich früher verschwinden müsste, als es der Augenschein vermuten lässt. Dies wäre also ein weiterer Widerspruch, für den es auf Seiten der Kopernikaner keine Gegenargumente gibt.

Man erfährt über alle möglichen Errungenschaften der Kopernikaner in jedem Schulphysikbuch, doch wo erfährt man über Experimente, die einen Widerspruch in den sonst so harmonisch funktionierenden System aufdecken? Eigentlich sollte man diesen Leuten, wie Kapitän Bredow, dankbar sein, dass sie solche Ungereimtheiten aufdecken.

Nicht einmal im Internet erfährt man über einen solchen Versuch. Man ist auf Bücher angewiesen, die im Versandhandel nicht mehr existieren um überhaupt über andere Meinungen, die im Gegensatz zu der Meinung der breiten Masse stehen, etwas zu erfahren.

„Wenn die Menschen von Gott reden, so kommen sie mir vor wie Lichtenbergs Kahlenberger Bauern, die, wenn ein Messer fehlt, dafür ein Stück Holz in die Scheide stecken, damit diese nicht leer sei."

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4.5 Die auseinanderstreben Lote in multipler Ausführung

In unserer Umfrage haben wir den Versuch der in die Tiefe gesenkten Lote beschrieben. Dabei senkte man zwei Lote in der Tamarackmine, in Calumet, USA, 1,3 Kilometer in die Tiefe. Messungen ergaben, dass sich die Lote voneinander entfernten und sicht nicht annäherten, wie es auf einer Vollkugelerde der Fall sein sollte und man eigentlich auch anstrebte.
Anfangs waren diese Messungen kein Experiment, sondern sie dienten nur einem praktischen Zweck. Die damaligen Ingeneure waren jedoch von den unüblichen Verhalten überrascht und wiederholten den Vorgang in Zusammenarbeit mit Professor Mc. Nair. Zähneknirschend musste er als Anhänger der Kopernikaner zugeben, dass die Lote sich voneinander entfernten, anstatt zu nähern.

Ebenfalls tauchte die Schilderung dieses Versuches in unserer Umfrage auf. Es gab viele, die diesen Versuch nicht kannten aber auch einige, die den Versuch machten mit Gegenargumenten in zu Entkräften.

Jemand behauptete: „Schon kleiner Fehler bestimmen den Winkel […]. Ein anderes Problem wären vielleicht auch andere verschiedene Gesteinsschichten, die Fehler in Exaktheit beim Bohren verursachen könnten.". Man erkennt, dass man sich hier schon einige Gedanken gemacht hat, doch wir möchten im Folgenden nun diese Einwände widerlegen.

Einen solchen Fehler der Winkel, wie im Zitat beschrieben, würde nur durch einen großen Winkel geschehen. Selbst die damalige Technik war so gut, dass ein solcher Fehler vermieden werden konnte. Sollte dem doch so sein, so würden die Lote ggf. den gleichen Abstand wie auf der Eroberfläche besitzen. Auch das Argument mit den verschiedenen Gesteinsschichten lässt sich widerlegen, da der Versuch nicht einmal, sondern mehrmals in unterschiedlichen Materialen mit dem gleichen Ergebnis ausgeführt wurde.

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Es ist auch möglich, diesen Lotversuch im Labor mit Hilfe von nur zwei Pendeln durchzuführen. Die heutige Technik ist bereits so weit, dass man derweil Lichtwellen mit der Länge von einem Milliardstel Meter messen kann.

Bei diesem Versuch werden, wie gesagt, zwei Lote mit je einer Länge von zwei Metern in einer Entfernung von zwanzig Metern aufgestellt. Wenn wir auf einer Vollkugelerde leben, so müsste der Abstand Pendelaufhängepunkte größer sein, als der Abstand der Pendelendpunkte. Dieser Versuch ist theoretisch durchführbar, wurde aber seither noch nicht unternommen – vielleicht zeigt sich allerdings demnächst Interesse an diesem Experiment.

Rolf Keppler führte zu dem, gemeinsam mit Wilhelm Martin an der Kochertalbrücke einen erneuten Versuch, zur optischen Lotbestimmung durch. Das Ziel der Sache war dabei, die Brückenstrecke mit der Talstrecke zu vergleichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Brückenstrecke rund zwei Millimeter von der größeren Talstrecke abweicht – daher spricht diese Vermessung ganz deutlich für ein Innenweltbild. Dieser Versuch wurde allerdings von Professor Böttinger ins Leben gerufen, der aber, wie Rolf Keppler annimmt, auf einer verkehrten Grundlage beruht. Bei diesem Versuch wird die angenommene Refraktion verwendet, wodurch man versucht Messfehler auszugleichen. Im Innenweltbild braucht man keine Fehlerkorrektur, da man dort die „Refraktion" bereits mit einbezogen hat.

Doch dieser Lotversuch soll nicht der Letzte bleiben. Rolf Keppler arbeitet momentan an einen weiteren Versuch, in dem er Messungen zwischen Asemwald und Aussichtsturm vornehmen möchte, um weiter der Ursache auf den Grund zu gehen und nun endlich Klarheit in Sachen Konkav- oder Konvexkrümmung der Erdoberfläche zu erhalten.

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4.6 Infrarotaufnahmen

Die Infrarotfotografie brachte Bilder ans Licht, die man sich nur mit Hilfe der konkaven Krümmung der Erde erklären kann. Damit man sich einen Überblick verschaffen kann, sehe man bitte folgende beiden Fotografien an.

Die erste Aufnahme stellt eine Aufnahme aus einem Flugzeug dar, das sich etwa in sieben Kilometer Höhe befand. Durch die Annahme der konvexen Erdoberfläche lässt sich auch die Sichtweite errechnen, die der Flieger eigentlich habe müsste – sie berechnet sich auf zirka 296 Kilometer. Auf der Infrarotfotografie zeigt sich aber deutlich, dass das Photo die Sicht des Fliegers erweiterte. Er konnte nämlich statt nur 296 ganze satte 500 Kilometer weiter blicken und erkannte den Fuß des Berges Mount Chasta.

Mögliche Einwände gegenüber diesem Bild sind beispielsweise die Refraktion des Lichtes. Dies kann man aber entkräften, da auch die gesamte Landschaft bis zum Fuße des Berges einsehen kann. Weiterhin ist es absurd, dass man eine Landschaft über 500 Kilometer Länge durch eine Fata Morgana erzeugen könnte.

Auch von der US Army gibt es Aufnahmen, die für das Innenweltbild zeugen. Somit zeigt das zweite Bild eine Aufnahme, die mit einem neuen Teleobjektiv im Jahre 1954 aufgenommen wurde. Einziger Nachteil des Objektivs war die angeblich totale Ausschaltung der Perspektive. Das Bild wurde ungefähr aus der Höhe von einem Meter aufgenommen und der Apparat befand sich am Strande von Atlantic Highlands. Dabei wurde eine, in sechs Kilometern entfernte Insel mit der Draufsicht, der dahinter liegende Meeresarm und der Hafen von Coney Island aufgenommen.

Was kann man also daraus erkennen?

Der Horizont hat mit der Kugelgestalt der Erdoberfläche gar nichts zu tun, da er optisch aufgelöst werden kann, wie die erwähnten aber auch andere Infrarotfotografien bezeugen.

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5. Aufbau und Funktionsweise

5.1 Die allgemeine mechanische Krafttheorie

Um den Aufbau und die Funktionsweisen in der Hohlwelt zu verstehen, muss man bei der Ursache anfangen, die sich durch die gesamte Theorie zieht. Für diese Ursache prägte Johannes Lang seine allgemeine mechanische Krafttheorie, die im Folgenden nun geschildert und erklärt werden sollen.

Nach Helmholtz gilt, dass Energie bzw. auch Kraft weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Kraft und Energie sind nur transferierbar in andere Kraftformen. So lässt sich beispielsweise die potentielle Energie in kinetische oder thermische umwandeln. Thermische Energie in potentielle oder kinetische umzuwandeln ist weitaus schwieriger als man denkt, dafür gibt es aber Geräte wie Wärmewandler, die dies bewerkstelligen können.

Johannes Lang selber schreibt dazu: „Kann man also alle Formen der Kraft ineinander überführen, wobei sich eine Äquivalenz ergibt, so muss denknotwenig die Kraft als solche unabhängig von ihrer jeweiligen Form eine Einheit sein.".

Dies bedeutet nichts anderes, als das jede Kraft in ihrem Grundcharakter gleich ist, also die gleiche Ursache hat. Im kopernikanischen System deckt sich dabei gleich ein Widerspruch auf, nämlich die „Massenanziehung" bzw. Gravitation. Diese Kraft muss stetig Arbeit leisten, ohne dass sie dabei auch nur irgendwie beeinflusst wird - Dies widerspricht den von Helmholtz ausgesprochenen Satz. Bereits Newton, der Begründer der Gravitationsgesetztes, kannte das Problem und konnte es sich ebenfalls nicht erklären. Er nahm als Ursache Gottes Atem an, der die Planeten in „Bewegung" setzte.

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In der Schule wird einem auf dieses Problem auch nicht hingewiesen. Es heißt nur, dass die Gravitation eine Eigenschaft der Masse ist. Noch nie erfuhr man, woher diese Kraft eigentlich kommt. Sie ist einfach da, unveränderlich, stetig, konstant - und genau dort befindet sich der Widerspruch. Johannes Lang geht bei der Herführung auf seine Krafttheorie wie folgt vor. Wenn man Materie teilt, dann kommt man irgendwann zu dem Zustand, an dem sie nicht mehr teilbar ist, denn ein unendlich ist für uns nicht fassbar, genauso wenig wie der Begriff „Nichts" - Keiner vermag sich darunter etwas vorstellen zu können. Dieses „Urteilchen" hat die Form einer Kugel, denn das ist, wie bekannt, der idealste Zustand. Nun folgt der Analogieschluss – Wenn diese Herführung für die Materie gilt, so gilt auch das Gleiche für die Kraft, demnach gibt es also eine Urbewegung. Man könnte sich diese Bewegung äquivalent als Kugeln vorstellen, die um eine Achse kreisen und nicht mehr beeinflussbar sind – außer in der Lage im Raum. Die Träger der Urbewegung stellen die Elektronen dar, die uns auch bereits weitgehend bekannt sind. Sie sind zuständig für die Elektrizität und stellen die Grundlage der Kraft dar – demnach ist ein Elektron die „Urkraft". Nun gibt es sehr viele Elektronen und demnach auch Rotation. Es ist also unausgeschlossen, dass sie sich nie berühren würden. Sobald sie dies tun kommt es zur Abstoßung, wenn sie kontrahierende Pole gegenüber liegen. Nach der Ampèrschen Schwimmerregel bezeichnet man den Pol rechts von der Rotationsrichtung als negativen Pol, bzw. auch Südpol, und den linken als Nordpol oder auch positiven Pol. Alle Elektronen streben aufgrund der Abstoßung nach Raum, der aber durch die Wand der Hohlwelt begrenzt ist. Sollte die Rotation durch die Abstoßung gestoppt werden, so wäre jegliche Bewegung bereits zum Stillstand gekommen – dies ist aber ausgeschlossen, weil es sich bei dieser Rotation um die „Urkraft"

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handelt und diese unveränderbar ist.

Die größte Stoßkraft einer Kugel ergibt sich an deren Äquator, was jeder Mal beim Billardspielen bemerkt haben dürfte. Demnach fanden sich immer mehr die Elektronen mit der größten Stoßkraft zusammen, die durch die Rotation in gleicher Richtung gekennzeichnet waren, und separierten die gegensätzlichen Elektronen nach außen.

Diese wirkten aber auch dann auf die separierten Elektronen und zwangen sie ihren „Willen" auf – nun rotierten alle Elektronen gleich. Dies bedeutet, dass Nord- und Südpole nun alle äquivalent ausgerichtet sind. Johannes Lang gelang es also so „absolute Richtungen" festzulegen, die allgemeine Gültigkeit besaßen. Stellt man sich nun selbst als Rotationsachse dieser Elektronen dar, so liegt Osten zur linken hand und Westen zur rechten. Norden befindet sich in Richtung des Kopfes und Süden in Richtung der Füße. Die Hohlwelttheorie ist es also so möglich, erstmals ein absolutes Bezugssystem herzustellen, das selbst die Kopernikaner noch nicht besaßen. Johannes Lang gelingt es sogar, unabhängig von der Erdwelttheorie, diese Elektronenrotation zu beweisen. Es war der Elektronenspin, der sogar bestätigt, dass Elektronen um eine Achse rotieren und dabei ein magnetisches Moment der kleinstmöglichen magnetischen Einheit erzeugen. Im Lexikon findet man dazu: „Mit dem Elektronenspin ist ein magnetisches Moment assoziiert.". Dies bedeutet, dass das magnetische Moment erst durch die Rotation erzeugt würde, was Johannes Lang anders betrachtet, denn er sieht das magnetische Moment bereits im Spin. Halten wir also fest, der Elektronenspin ist existent und das Elektron richtet sich wie ein Magnet nord-südlich aus. Da die Elektronen polar ausgerichtet sind, so bringen die gegenseitigen Anstöße die restlichen Elektronen die gesamte Menge in Bewegung – es entsteht eine Strömung, die ständig von Ost nach West „fließt" und von Johannes Lang als „Ost-West-Kraft" bezeichnet wird. Johannes Lang fügte nur die Resultate der Kopernikaner richtig zusammen und begründete so seine „Allgemeine mechanische Krafttheorie".

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5.2 Der Weltäther – Das Elektronenmeer

Wozu ist die Existenz eines Äthers überhaupt notwendig?

Wenn Schall übertragen werden soll, so benötigt er einen Stoff in dem er sich ausbreiten kann. Analog gilt dieses für Licht oder auch dem Magnetismus. Kein menschlicher Verstand könnte es fassen, wie sich Magnetismus über ein Nichts oder eine Leere ausbreitet. Es muss doch einen Vermittler geben. Andererseits wären es Fernkräfte, die aber genauso von den Kopernikanern geleugnet werden wie der Äther.

Seit Jahrhunderten streiten sich die revolutionierenden Wissenschaften über die Existenz eines solchen Äthers. Mit Hilfe von Michelson schien die Frage der Existenz eines solchen Stoffes endlich geklärt – Es gibt keinen Äther, denn ein Ätherwind wäre bei dem Flug der Erde durch das All messbar. Dieser war aber nicht vorhanden.

Jedoch bewegt sich die Erde auch nicht, sondern steht im Innenweltbild still, womit auch kein Ätherwind auf diese Weise nachweisbar wäre, da der genannte Versuch auf dem Prinzip der Erdbewegung fundiert war.

Im Laufe der Zeit sammelten sich verschiedene Vorstellungen an und so ergab sich eine Auffassung des Äthers, die unvorstellbar ist: „unendlich hart, unendlich elastisch, unendlich dünn, unendlich dicht und obendrein ein fester Körper […]. Einerseits soll er ruhend sein […], andererseits soll er sich […] mitbewegen.". Wo steckt da die Logik in der sonst so „exakten Wissenschaft?".

Wie bereits erwähnt, schien Michelson bzw. die Relativitätstheorie, die Existenz eines solchen Äthers zu leugnen. Da kommt natürlich die Frage auf, wie man sich dann strahlende Kräfte erklärt wie etwa das Licht. Es ist doch eine Welle, die ein Medium benötigt. Was soll aber schwingen, wenn der Raum leer ist und als Krönung noch über tausenden von Lichtjahren Entfernung?

Der Brockhaus ging sogar soweit, dass er dem leeren Raum selbst Eigenschaften zuschrieb, um bestimmte Zustände anzunehmen – wo

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bleibt da der natürliche Menschenverstand? Demnach könnte der Brockhaus auch ein Dreieck als Kreis bezeichnen und umgekehrt.

Wie dem auch sei, wenn die Sonne ein Glutgasball wäre, dann strahlt dieser auch Wärme in einem -273 °Celsius kalten Weltraum über die Leere bis zur Erde hin ab. Schon allein letzteren Satz sollte man sich noch einmal genau durchlesen. Stellt man nun zwei Flächen auf, eine rechtwinklige und eine nicht rechtwinklige adaptiv zu den Sonnenstrahlen, so wird die rechtwinklige mehr erwärmt als die zweite. Wie ist das möglich, wenn es sich doch um dieselben Wärmestrahlen handelt - möglicherweise ein Verlust? Das ist doch aber nach dem Energieerhaltungssatz nicht möglich – Wo ist also die Energie?

Johannes Lang sagt dazu: „Das Resultat dieser Überlegungen kann nur die Erkenntnis sein, dass die Sonnestrahlen gar keine Wärmestrahlen sind […], die Sonne aber auch kein Glutgasball."

In der Hohlwelttheorie wird das Rätsel gelöst – Sonnenstrahlen sind weder Licht noch Wärmestrahlen, es sind einfach Elektronenströme, die erst bei dem Kontakt mit der Materie, Licht und Wärme erzeugen. Luft lässt die strahlende Wärme fast ungestört hindurch, doch aus dem Physikunterricht ist uns aber auch noch das Prinzip der Wärmetransmission bekannt. So übertragt, die in Schwingung und somit mit Wärme durchsetzte Erdoberfläche, ihre Wärme an die Luft, was erklärt, warum die Luft in der Nähe des Erdbodens am wärmsten ist.

Damit durch den genannten Äther keinerlei Verwechslungen zu Äthervorstellungen aus der alten physikalischen Rumpelkiste auftauchen, bezeichnet Johannes Lang den Äther auch als Elektronenmeer.

Als letzteres bleibt noch anzufügen, dass der Elektronenstrahl aufgrund der „Ost-West-Kraft" gebogen wird und es somit auch zur Lichtkrümmung kommt, diese breiten sich in Form der Feldlinien eines Magneten aus, die man einfach mit Metallspänen und einem Magneten darstellen kann. Die Sonne gibt also keine Wärme und Licht ab, sondern stellt nur einen angestrahlten Planeten und keinen Stern dar.

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5.3 Magnetismus und Elektrizität

Haben sie sich schon einmal die Frage gestellt, was überhaupt ein magnetisches Feld sein soll? Wie funktioniert den eigentlich die Anziehung im kopernikanischen Weltall?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, im kopernikanischen System müsste dafür eine Fernkraft existieren, denn der Weltraum ist leer - Diese mysteriöse Fernkraft aber wird strickt von den Kopernikanern abgelehnt, da so was nicht für den Verstand fassbar ist.

Stellen sie sich eine weitere Frage, gibt es wirklich Anziehung und damit auch Gravitation?

Johannes Lang hat für diese Frage eine ganz einfache Antwort: „Nein.". Jegliche „Saugwirkung" ist eine „Druckwirkung" – dies kann man sich an einer Kreiselpumpe veranschaulichen, die eine Saugwirkung nur vortäuscht. Bringt man ein solches Schwungrad in Bewegung, so schleudert es radial Luft weg. Die Konsequenz ist, dass einst wie bei Torricelli, ein „horror vacui", vor dem sich die Natur so sehr fürchtet, entsteht. Der Luftdruck bewirkt aber nun, dass Luft axial wieder zugeführt wird, um das Vakuum auszugleichen. Es entsteht der Eindruck eines Ansaugens, wofür in Wirklichkeit der Luftdruck verantwortlich ist – also eine Druckwirkung.

Nun kommt die Analogie zur Hohlwelt, die Johannes Lang folgenderweise beschreibt. Die Luft wird nun durch die freien Elektronen ersetzt und die Scheibe durch einen Stabmagneten – die Vorgänge sind nun dieselben. Grundlage für seine Herführung ist die zuvor beschriebene allgemeine mechanische Krafttheorie.

Eine magnetische Substanz ist, sobald sie in einem Raum gebracht wird, ein Widerstand für die freien Elektronen. Diese wirbeln nun um das „magnetische" Molekül und „belagern" es. Insofern diese Moleküle konfus sind, gibt es kein „magnetisches Feld". Wird dieser Stoff nun magnetisiert, indem man nun eine Spule um ihn legt und durch den elektrischen Strom die Moleküle ausrichtet, so entsteht ein „magnetisches Feld". Die freien Elektronen treten nun am Nordpol aus, treffen auf die jeweiligen Elektronen im Raum und stoßen mit ihnen zusammen. Diese bilden einen solchen Widerstand, dass die Elektronen und die jeweiligen Nachfolger von ihrer Bahn abgedrängt werden und sich eine Art von Fontäne bildet, die am Südpol in den Magneten wider eindringt, da sie dort versuchen das „Vakuum an Elektronen" wieder auszugleichen. Somit entsteht das typische Bild eines Stabmagneten - das magnetisches Feld, das man mit kleinen Eisenspänen und einen Magneten darstellen kann.

Wie können sich nun aber entgegensetze Pole anziehen und gleichnamige abstoßen? Bringt man entgegensetze Pole zueinander, so erfolgen die Stoßrichtungen in die gleiche Richtung, es gibt demnach also kein Widerstand, folglich drücken die Elektronen im Raum und schieben so die beiden Magneten zueinander. Die Saugwirkung ist demnach eine Druckwirkung und überhaupt keine Fernkraft.

Syllogistisch ergibt sich Selbiges für die Abstoßung bei gleichen Magnetpolen. Die austretenden Elektronen prallen aufeinander und stoßen sich infolge dessen ab. Bleibt nun nur noch die Frage zu klären, warum ein erwärmter Magnet sein Magnetismus verliert. Dies kann sich aber garantiert jeder selbst beantworten, denn bei Erwärmung nimmt die Eigenschwingung der Moleküle zu und vergrößert somit den Abstand zu anderen, wobei die Elementarmagneten ihre Wirkung verlieren.

Die heutige Physik sagt aus, dass Magnetismus und Elektrizität gleiche Teilgebiete sind, geht aber bei der Erklärung der Elektrizität von zwei Sorten von Ladungsträgern aus – nämlich positive und negative Elektrizität. Jedoch weiß man heute, dass es nur Elektrizität gibt, aber ein Körper elektrisch positiven bzw. negativen Charakter annehmen kann. Beim Magnetismus redet auch keiner von positiven und negativen Magnetismus – es ist ein und derselbe „Strom" der am Nordpol austritt und am Südpol eintritt.

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Die Elektrizität an sich ist nur Schwingung der Materie und weder positiv noch negativ. Wie kann es aber nun den Charakter positiver und negativer Elektrizität geben?

Wenn die Elementarströme von außen gegen die Richtung des Urzeigersinns um die Moleküle kreisen, so ist der Körper „elektrisch positiv" – analog gilt diese natürlich für den „elektrisch negativen" Charakter. Somit besitzt nun der jeweilige Körper ein elektrisches Feld, welches durch die Elektronen im Erdraum auch auf andere Körper übertragen wird. Die nun wichtigste Erscheinung, die den elektrischen Körper vom magnetischen unterscheidet, ist die „elektrische Anziehung". Dabei wird nun der Körper aus Metall erst angezogen und dann wieder abgestoßen – wie geht das vor sich?

Übt ein elektrischer Körper durch sein Feld auf einen unelektrisierten Körper Einfluss aus, so erfolgt eine Induktion, wobei sich die „Molekularmagnete", wie sie Johannes Lang bezeichnet, im Gegensatz zu den anziehenden Pol ausrichten. Somit wird dieser angezogen, der Vorgang ist dann der Gleiche wie beim gegenüberstellen zwei polverschiedener Stabmagneten. Nach der erfolgten Anziehung „erfährt" der elektrisierte Körper, die „Richtung" des anziehenden Körpers. Darauf hin richten sich seine „Molekularmagnete" genauso aus, wie zuvor beim Ursprungskörper.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Elektrizität und Magnetismus an sich wesensgleich sind. Bei den Kopernikanern führte diese Vorstellung oft zu Ungereimtheiten. Viele von ihnen waren auf den richtigen Weg, doch stießen dann auf Widersprüche im kopernikanischen System, die sie die neu gefundene Theorie wieder verwerfen ließ. Johannes Lang ist es also gelungen, mit Hilfe seiner allgemeinen mechanischen Krafttheorie, den Magnetismus sowie die Elektrizität einheitlich zu erklären.

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5.4 Entstehung des Horizontes

Kommen wir nun zu der Sache, die womöglich jeden beschäftigt und ihn als erstes Gegenargument der Innenwelttheorie dienen möchte. Konfrontiert man jemanden mit der Innenwelttheorie, so versucht er dieses durch die Sicht des konvexgekrümmten Horizontes zu widerlegen. Nehmen diese Leute an, dass die Innenwelttheoretiker nie aus dem Haus gegangen sind und den Horizont mit ihren eigenen Augen gesehen haben? Es wäre absurd anzunehmen, die Innenwelt würde sich mit solch einer primären Erscheinung nicht befassen. Demnach wird nun also beschrieben werden, wie ein Horizont in der Hohlwelt entstehen kann.

Vorab allerdings eine optische Grundlage. Das Auge kann Lichtstrahlen, die einen kleineren Winkel als 0,0167° haben, nicht mehr wahrnehmen und stellt sie folglich als Punkt dar. Diese Wahrnehmungsweise ist wichtig für die Entstehung eines Horizontes. Demnach kann man also auch ein Schiff auf einer ebenen Fläche unter dem Horizont untergehen sehen. Der Winkel wird mit zunehmender Entfernung immer kleiner. Begibt sich das Schiff nun in eine solch weite Entfernung, so wird es vom Auge als Punkt dargestellt und geht scheinbar hinter dem Horizont unter – der Rumpf zuerst und dann die Masten. Müsste das Schiff sich aber nicht gleichermaßen verkleinern? Nein, denn der Rumpf befindet sich viel eher in Augenhöhe des Beobachters und verläuft dann zuerst mit den Lichtstrahlen des Wasserhorizontes zusammen und wird als Punkt dargestellt. Die Masten sind zu dem Zeitpunkt noch sichtbar, da in der Luft der „Horizont" fehlt und es demnach keine Lichtstrahlen gibt, die mit dem Lichtstrahlen des Mastes zusammenlaufen. Demnach sinkt also ein Schiff auch auf einer ebenen Fläche Stück für Stück hinter dem Horizont.

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Da nun gezeigt wurde, dass ein Horizont auf einer ebenen Fläche entstehen kann, soll nun die Entstehung des Horizontes in der Konkaverde erklärt werden.

Um die Verhältnisse des Horizontes in der konkaven Erde zu zeigen, blicke man auf die Zeichnung Nummer eins.

Wenige Blicke darauf sollten eigentlich die gesamte Horizontentstehung bestmöglich erklären, dennoch sollen einige Erläuterungen folgen.

Das Auge empfängt jeweils nur die „Enden" des Lichtes und sucht dessen Positionierung in der geraden Verlängerung, da es kein gekrümmtes Licht verfolgen kann - die konkave Oberfläche wird somit zur konvexen Oberfläche. Schiffe, die nun auf dem Meer hinunter fahren, tauchen demnach also mit dem Mast zuerst auf und dann mit ihren restlichen Anteilen – wie gewohnt. Es ist also gar nicht so schwierig zu erklären, wie man vielleicht dachte.

Von den Anhängern des kopernikanischen Weltbildes wurde der Horizont nie untersucht, da es empirisch bewiesen schien und jegliche Gegenannahme „lächerlich" währe – diese müsste schon das gesehene Bild anzweifeln – wer macht denn schon so was?

Die Kopernikaner probieren den Horizont durch die Kugelgestalt der Erde zu beweisen und versuchen auf invertiertem Wege, die Kugelgestalt der Erde mit Hilfe des Horizontes zu beweisen. Hier hat man unseres Erachtens eine Beweisführung nicht ganz verstanden. Man kann nicht einfach eine Tatsache mit eine andere Beweisen und dann mit der letzten wieder die ursprüngliche fundieren.

Johannes Lang meint, dass Forschung stets den Zweifel als Voraussetzung hat. Mit dieser Behauptung bleibt er ganz im Recht, wobei das beste Beispiel natürlich gleich der Horizont wäre, der für jeden Kopernikaner so glaubwürdig scheint, dass er nicht untersucht werden müsse. Wenn sich die heutige Wissenschaft aber nicht auch mal darum kümmert, die „selbstverständlichen" Sachen zu untersuchen, so werden sie ihre Fehler nie finden und irgendwann einen Rück- statt Fortschritt verzeichnen.

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5.5 Sonne, Mond und andere Planeten

Die Überschrift ist keinesfalls verkehrt formuliert, denn in der Hohlwelt sind die Sonne und der Mond ebenfalls Planeten wie Merkur oder Venus. Dies dürfte in Fällen wie die Sonne erst etwas kurios und absurd klingen, denn jeder weiß, dass die Sonne ein glühender heißer Gasball ist, der die Riesenmengen Energie durch einen Kernfusionsprozess zu Verfügung stellt und dadurch selbst leuchtet. Diese Qualifikation würden ihn doch als einen Stern kennzeichnen und nicht als einen Planeten - oder etwa doch nicht?

Vorab aber verdeutlichen wir einmal die Aufgabe der Sonne im kopernikanischen System. Nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz ergibt sich für die Strahlungsintensität der Sonne ein Wert von 3.8 * 1020 Megawatt. Bezieht man diese Energie auf die Erde, so erhält man 1.7 * 1014 Kilowatt, was ungefähr 1/2300000000 der Gesamtstrahlung entsprechen würde. Den Rest strahlt die Sonne irgendwo anderes hin, wo er dann ungenutzt verendet. Auch die Sonne soll irgendwann verenden und in einem großen „Feuerwerk" die „inneren" Planeten mitsamt der Erde verschlucken und erlöschen – dann ist Schluss mit dem Leben. Sollte die Natur ein solches Massaker wirklich und ernsthaft wollen?

In der Erdwelttheorie ist so was nicht möglich, denn die Sonne stellt einen gewöhnlich Planeten dar. Der Planet Sonne befindet sich genau im Strahlungsstrom von Himmelskugel und Erde und vermittelt also die Annahme, dass sie sämtliche Licht und Wärmestrahlen aussenden würde. Kurioser Weise soll nun dieser zigmillionen heiße Glutgasball noch ein magnetisches Kraftfeld besitzen, welches ungeheuer groß ist. Schon „gering" erwärmte Magneten verlieren ihr magnetisches Feld, warum sollte es bei der Sonne eine Ausnahme geben?

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Weiterhin hat man herausgefunden, dass die Sonnenflecken nur auf der Rückseite, auf der Ostseite und ganz vereinzelt auf der vorderen Seite der Sonne entstehen. Wenn sich die Erde aber nun um die Sonne dreht, so müsste man an diesen Fleckengebieten irgendwann vorbeikommen – dies ist aber nicht der Fall. In der Hohlwelttheorie sind diese Sonnenflecken nichts weiter als Materie, die durch den Elektronenstrom gegen die Rückseite der Sonne gepresst werden. Die Flecken auf der Vorderseite entstehen durch Materie, die in das Schwerefeld der Sonne geraten und es schaffen den Elektronendruck zu überwinden. Aufgrund dessen gibt es auf der vorderen Seite nur sehr wenig Sonnenflecken.

Die Sonne, der Mond, die Venus und andere Planeten sind nichts weiter als Hohlkugeln wie die Erde. Ihr Leben spielt sich ebenfalls im Inneren ab und kann möglicherweise viel höher entwickelt sein als das unsere in der Erde. Ihre Durchmesser sind garantiert um ein vielfaches kleiner, als die heute angenommen, da das gekrümmte Licht keine exakten Messungen auf diese Weise zulässt, müsste man den Planeten vor Ort vermessen.

Ein weiteres, bei den Kopernikanern ungeklärtes Phänomen, ist die Tatsache, dass die Planeten auch auf der Rückseite Licht empfangen. Man versuchte beispielsweise die beleuchteten Ringe auf der Nachtseite des Saturns mit seiner Eigenbeleuchtung zu erklären. Diese wäre aber so schwach, dass man die Ringe davon nicht sehen könnte. In der Erdwelt wirkt die Erde selbst wie ein Hohlspiegel, der das Licht reflektiert und somit die Planeten erhellt.

Interessant ist, dass Johannes Lang in seinem Buch von zwei „transplutonischen" Planenten spricht, von denen nach heutiger Erkenntnis einer, nämlich „Quaoar", bereits entdeckt wurde. Er gibt die Daten bewusst nicht Preis, da die damalige Astronomie sie garantiert als ihre Neuentdeckungen gefeiert hätte. Man erkennt, dass die Hohlwelttheorie in vielen Bereichen Erklärungen geben kann, die heutige Wissenschaftler heute noch nicht mal bringen können.

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5.6 Entstehung von Tag und Nacht

Wenn wir in einer Hohlkugel leben, so müsste es ja syllogistischer Weise den ganzen Tag und die ganze Nacht immer hell sein. Diese Vorstellung ist ein typisches Hirngespinst, welches jedem im Kopfe herum geistert, der sich vielleicht das erste Mal über die Hohlwelt beließt. Der Vorgang der Tag- und Nachtentstehung ist aber sehr einfach zu verstehen.

Wir wissen bereits, dass in der Mitte der Erdwelt sich die Himmelskugel befindet, von der der Elektronenstrom, der Licht und Wärme bringt, ausgeht. Analog wird uns der Vorgang klar und einsichtig, wenn man sich die Zeichnung Nummer zwei

anschaut. Die Linien des Elektronenstroms weisen den Verlauf der Feldlinien eines Magneten auf.

Nun steht die Himmelskugel keinesfalls still, sondern dreht sich, wodurch der Elektronenstrom auch die andere Seite der Erde erreicht. Wie entstehen aber nun die unterschiedlichen Tag- und Nachtlängen?

Die Sonne hat nun niemals dieselbe Höhe, sondern variiert von Ort zu Ort. Beobachtet man die Sonne nun über ein Jahr hindurch, so ergibt sich für sie eine spiralenartige Bahnform, deren Extrema der Wendekreis des Krebses und der Wendekreis des Steinbocks darstellt.

Dass es bezüglich von Tag und Nacht im kopernikanischen System auch noch Schwierigkeiten gibt, zeigt die Sendung „Geschichte der Raumfahrt", die am dritten Januar 2004 auf RTL lief. Dort wird eine Aufnahme gezeigt, auf der die Erde und in der linken Hälfte die Sonne zu sehen sind. Syllogistisch müsste auch die linke Hälfte der Erde beschienen werden. Zum Erstaunen aller wird aber die rechte Hälfte angestrahlt. Wie kann denn so was möglich sein?

Man sieht also, dass omnipräsente Vorgänge wie Tag und Nacht selbst noch im kopernikanischen System für Furore sorgen. Bevor man beginnt den Weltraum zu erforschen und sich in seinen unendlichen Weiten zu verlieren droht, sollte man sich erst einmal um die Erscheinungen kümmern, die einem direkt ersichtlich sind.

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5.7 Entstehung der Jahreszeiten

Rein unlogisch erscheint einem doch die Antwort auf die Frage, wann die Erde der Sonne am nächsten sei – sie lautet nämlich im Winter. Man behauptet, dass die Ekliptik der Erde, also der schräge Einfall der Lichtstrahlen, diese Variation hervorbringen soll. Dies müsste allerdings bedeuten, dass eine senkrecht zu den Sonnenstrahlen ausgerichtete Fläche im Winter genauso erwärmt wird, wie dieselbige im Sommer. Jedoch ist dies nicht der Fall. Demnach können also die Jahreszeiten nicht durch die Ekliptik der Erde entstehen, wie es uns die Kopernikaner aus ihrem großen Zauberkasten vorgaukeln.

Auch die Möglichkeit, dass sich der Lichtstrahl durch die Luft „abkühlt" ist ausgeschlossen. Jeder Geoschüler weiß, dass es nicht die Luft ist, die erwärmt wird, sondern die Erde. Diese erwärmt wiederum die Luft. Andernfalls gäbe es auf den Bergen keinen Ski-Tourismus mehr, was sehr schädlich für die dort ansässigen Unternehmen wäre.

Wenn also die Jahreszeiten auf diesen Wegen nicht zu erklären sind und damit das kopernikanische System erneut wackelt, wie entstehen sie dann wirklich?

Wie aus den vorhergehenden Punkt bekannt, bewegt sich die Sonne zwischen zwei Wendekreisen. Die Lichtstrahlen nehmen mit dem Quadrat der Entfernung ab. Genauso verhält es sich auch mit den Wärmestrahlen. Im Sommer kreist nun die Erde mehr in der nördlichen Halbkugel und der Weg der Wärmestrahlen ist viel kürzer als im Winter, da die Sonne sich mehr in der südlichen Halbkugel aufhält.

Erneut lässt sich ein großes Ereignis anhand weniger Zeilen erklären. Man muss einfach eingestehen, dass die Erdwelttheorie eine leichtverständliche Theorie darstellt, wohingegen sich die Kopernikaner immer wieder in neue Widersprüche verstricken, aus denen sie letztendlich nicht mehr herauskommen. Dabei war das nun nicht das erste Mal, das der Kopernikanismus ins Wanken gerät. Irgendwo gibt es eben auch in den unendlichen Weiten eine Sackgasse.

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5.8 Mondphasen, Mond- und Sonnenfinsternis

Mondphasen entstehen in der Hohlwelt nicht anders wie bisher angenommen. Der Mond wird nur an bestimmten Stellen angestrahlt, wodurch die restlichen Flächen natürlich dunkel erscheinen.

Neumond entsteht, wenn der Mond nur von hinten angestrahlt wird. Das ist der Fall, wenn er sich in Reihe zu dem senkrecht aus der Himmelskugel austretenden Elektronenstrom befindet. Äquivalent ergeben sich die restlichen Stadien durch den unterschiedlichen Winkel des Elektronenstroms zum Mond. Bei Vollmond, wird die gesamte uns zugewandte Mondseite von dem zurücklaufenden Elektronenstrom eingenebelt. Danach „nimmt" der Mond von Vollmond bis Neumond wieder ab und es schließt sich der Kreislauf. Um den Vorgang zu verinnerlichen soll die Zeichnung Nummer drei dienen.

Schaut man sich das Bild genau an, so sieht man ebenfalls einen lichtleeren Raum, die Nachseite der Erde. Befindet sich nun der Mond genau gegenüber der Sonne und sind beide durch die Himmelskugel getrennt, so bewegt sich der Mond in diesem lichtleeren Raum. Folglich gibt es eine Mondfinsternis. Kopernikanisch ist es überhaupt nicht zu erklären, wie es möglich sein kann, dass der Mond bei einer Mondfinsternis auf der Rückseite weiter beleuchtet wird. Wir fragen also, woher kommt das Licht, wenn sich die Erde eigentlich zwischen Mond und Sonne befinden sollte?

In der Hohlwelt ist der genannte Nachtkanal kreisrund. Wandert nun der Mond mit bestimmten Anteilen durch diesen Kanal, so zeigt sich ein kreisrunder Schatten auf ihn, deren Ränder angestrahlt werden. Diesen Kreisschatten versuchen die Kopernikaner als Erdschatten zu präsentieren und zu verkaufen.

Bezüglich der Sonnenfinsternis sind die Hohlwelt und der Kopernikanismus kongruent und meinungsgleich. Wieder einmal vermag die Hohlwelt Vorgänge zu erklären, die für einen kopernikanisch geprägten Menschen nur recht schwer vorstellbar sind.

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5.9 Zirkulation der Himmelskörper

Als Himmelskörper bezeichnet man galaktische und intergalaktische Objekte, die sich fern in diesen unendlichen Weiten des Weltraums bewegen sollen. Sie sind soweit von der Erde entfernt, dass man nur ihr Licht wahrnehmen kann, dass von ihnen ausgeht oder reflektiert wird. Darüber hinaus soll das Licht auf diese riesigen Entfernungen von einigen Lichtjahren stets geradlinig verlaufen und sich nicht vom Kurs abbringen lassen. Schon solch eine Präzision ist für den menschlichen Verstand gar nicht mehr fassbar.

Das einzige, was man wahrnimmt, sind nur Lichterscheinungen und keine Objekte. Auf den Gedanken, dass es sich dabei wirklich nur um Lichterscheinungen handelt kommt man nicht. Die Objekte, die man heute als Galaxien oder Sterne bezeichnet sind nur Lichterscheinungen auf der Himmelskugel und nichts anderes. Diese bezeichnet man heute auch als Fixsterne, da sie wie feststehend erscheinen. Aber anstatt an diesen durchaus richtigen Gedanken festzuhalten, sagt man sich, dass diese Objekte so weit von der Erde entfernt sein müssten, dass ihre Rotation nicht mehr wahrnehmbar wäre.

Anhand der Zeichnung Nummer vier ist nun ersichtlich, wie ein Fixstern kulminiert.

Die „Fixsterne" sind fest und befinden sich auf der Himmelskugel. Diese ist die einzige die rotiert. Das Licht ist wie gewohnt krumm und erreicht auch so den Betrachter. Sein Auge sucht die geradlinige Verlängerung unter dem betreffenden Einfallswinkel. Befindet sich der Lichtpunkt ziemlich weit außen, so ist seine Verlängerung hinter dem Horizont. Der „Fixstern" geht auf oder ist gerade untergegangen. Bewegt sich die Fixsternkugel nun, so erschließt sich ein fast unendliches scheinendes Himmelszelt über den Betrachter, das damit viele falsche Schlüsse zulässt.

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5.10 Wie passt das Universum in die Hohlwelt

Die riesigen Zahleninflationen der Astronomen verbieten einem regelrecht eine andere Vorstellung. Man stellt sich vor, dass das Universum riesengroß sein muss. War schon jemand auf einen Planeten und hat eine Vorortoberflächenvermessung durchgenommen? Sicherlich nicht.

Selbst nicht mal der Mars-Express, der vor kurzem einen virtuellen Rundgang über die Marsoberfläche simulierte, soll nach Angaben von ESA keine Oberflächenvermessung vorgenommen haben. Solch derartige Aussagen sind doch nicht verifizierbar. Wie kann man den die Oberfläche analysieren ohne sie dabei zu vermessen? Wir gehen hier sicherlich recht der Annahme, wenn wir der Meinung sind, dass man uns die Daten vorenthalten möchte, da vermutlich ganz andere Werte herauskamen als berechnet, und die vermutlich auf einen Defekt der Bordinstrumente basieren - eben die Standardausrede.

Die wahren Durchmesser der Planeten kann man mit den heutigen Hilfsmitteln nicht berechnen, denn die Krümmung des Lichtes ist momentan noch unberechenbar. Für eine Kugel mit einem Durchmesser von etwa 12740 Kilometer ergibt sich ein Rauminhalt von rund 1.8 Billionen Kubikkilometer. Schon eine solche Zahl ist nicht mehr in ihrer Größe fassbar. Jedoch kann sie groß genug sein um ein Universum zu fassen. Man darf sich eben nicht von den Riesenzahlen der Kopernikaner täuschen lassen, die fast so groß sind, dass sie sich in den unendliche Weiten noch verlieren.

Letztendlich noch einige Schätzungen von Herr Diehl, der die Sonne auf einen Durchmesser von 250 Kilometer, den Mond auf 150 Kilometern und den Mars auf 100 Kilometer schätzt. Die Fixsternkugel hat eine Ausdehnung von rund 1000 Kilometer. Wohlgemerkt handelt es sich hier nur um Schätzungen, die noch nicht bestätigt sind.

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5.11 Was ist außen?

Diese Frage dürfte jeden quälen, der sich schon ein wenig in die Hohlwelttheorie eingelesen hat. Wichtig allerdings ist erst mal, dass man wirklich das fast und richtig erklärt, was im Inneren der Erdkugel vorgeht. Es gibt nun aber auch verschiedene Möglichkeiten, wie es draußen sein könnte. Diese Annahmen sind allerdings nur pauschal und es kann ganz anders sein.

Die Erde könnte nun ebenfalls ein Planet in einem weiteren Zyklus sein, wie beispielsweise der Mars. Doch was wäre dann hinter der nächsten Schale? Vielleicht noch eine – und hinter dieser? – noch eine. Es wäre ein unendlicher Vorgang. Ebenso könnte außerhalb der Erdschale rein gar nichts sein.

Diese beiden Annahmen sind allerdings für das Gehirn nicht befriedigend und auch nicht vorstellbar. Was ist denn nichts? Das Gehirn ist aus Stoff, denkt stofflich und kann daher auch nur Stoffliches fassen. Unendlich kann man genauso wenig fassen.

Demnach sind diese beiden Vorschläge eher nicht ganz zufriedenstellend. Man bewegt sich hier an den Grenzen zur Philosophie, wenn man diese Frage wirklich beantworten will. Wir können nicht das fassen was außen ist, da wir auf der Innenseite leben. Die äußere Erdschale ist uns verborgen. Wir können nur darüber nachdenken, doch wie es wirklich dort draußen ist, wird keine der Vorstellung je zu decken vermögen.

Genauso vermögen die heutigen Astronomen nicht die Frage nach dem Urknall zu klären und setzen nun dort die Schöpfungsgeschichte an. Was außerhalb des kopernikanischen Systems ist kann auch keiner beantworten.

Wir selber sind ein Teil der Erscheinungswelt, in der wir leben. Wir können nur das wahrnehmen, was uns unsere Sinne und Messinstrumente vermitteln. Das Außen gehört nicht dazu, da es nicht zur Erscheinungswelt des Menschen dazu gehört.

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6. Unerklärliche Phänomene der Kopernikaner geklärt

6.1 Die Fata Morgana

Selbst heute, unter den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, ist es noch nicht gelungen, die Fata Morgana, so genannte Luftspiegelungen, zu erklären. Man ist lediglich in der Lage, nach Professor Everdingen, „einfache Formen der beobachteten Spiegelungen" zu erklären. Von komplexen Spiegelungen ist hier überhaupt nicht die Rede, da man die anscheinend mit der Theorie von Everdingen nicht erklären kann.

Man versucht die Fata Morganen mit Hilfe von unterschiedlich temperierten Luftschichten zu erklären. Weitentfernte Landschaften, die häufig ersichtlich sind, sollen über einen solchen Weg der Spiegelung übertragen werden. Man beachte, dass dies nur über zahlreiche Spiegelungen möglich wäre und unter der Tatsache, dass jede erfolgte Spiegelung Licht „verschluckt" – nicht einmal ebene Spiegel wären in der Lage ein solches Bild über hunderte von Kilometern zu transportieren. Bei manchen beobachteten Fata Morganen wäre ein Herumspiegeln um die konvexe Erde nötig. In der Hohlwelt hingegen ist die Fata Morgana recht einfach erklärbar. Sie basiert genau auf der gleichen Erkenntnis wie im kopernikanischen System, jedoch ist hier nur eine Spiegelung und nicht gleich zwanzig erforderlich. Ihr Weg ist die „Sehne des Bogens" der konkaven Erde. In der Hohlwelt hat das „spiegelnde" Licht freie Bahn bis es wieder die Erdoberfläche erreicht.

Luftspiegelungen werden im Kopernikanismus oft genutzt, wenn es um die Widerlegung von infraroten Aufnahmen gehen soll. Es können doch aber nicht alle Absurditäten auf Infrarotphotos Luftspiegelungen sein. Die Wissenschaft versucht jeglichen Einwand tot zu schweigen. Dass es das ist, was sie hindert fortzuschreiten, hat sie auch heute noch nicht realisiert und verkrampft somit in ihren Errungenschaften.

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6.2 Die Radiophänomene

Eingangs wurde das Problem bereits geschildert und offen gelegt. Man schickt ein Radiosignal hinaus in den Weltraum unter einem bestimmten Winkel und empfängt es kurze Zeit später als Echo auf einer anderen Stelle der Erde unter genau den gleichen Winkel aus dem Weltall, weswegen sie auch als Weltraumechos bezeichnet werden. Kopernikanisch versucht man das Problem folgt zu lösen. Die abgegebenen Radiowellen werden in dieser Ionosphäre auf wahres „Spaziergängertempo" herabgebremst und kehren dann zur Erde zurück. Wohlan handelt es sich hier um eine Erklärung ohne jeglichen Beweis. Es ist nur der verzweifelte Versuch, das kopernikanische System erneut zu retten und nicht untergehen zu lassen.

In der Erdwelt sind Radioechos keine Seltenheit und Absurdität. Man sehe dazu die Zeichnung Nummer fünf ein.

Das Phänomen dürfte sich damit von selbst klären. Die Radiowellen dringen in den Erdraum werden abgebogen und treffen kurze Zeit später wieder auf die Erde. Mit Richtstrahlern hat man ermittelt, dass der Empfangs- und Sendewinkel annähernd gleich sind, wodurch sich auf der konkaven Erde eine gerade Linie zwischen Sender und Empfänger ergibt. Im kopernikanischen System würde es in die Unendlichkeit abgestrahlt und aus der Unendlichkeit wieder kommen. Schon ab diesen Punkt sollte der gesunde Menschenverstand doch Einspruch erheben.

Stattdessen werden die Absurditäten weitergelehrt, obwohl die Widersprüche bekannt sind. Wir haben doch das Recht auf Wahrheit und Klarheit. Nicht einmal heute in der Schule erfährt man von solchen Problemen wie Radioechos, die die Wissenschaft nicht vermag zu erklären. Es ist einfach ein Unding, dass man hier nicht nachforscht und uns einfach im Dunkeln stehen lässt.

„Die Wahrheit ist, dass wir nicht wissen, was die Wahrheit ist."

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6.3 Der Erdmagnetismus

Nimmt man sich eine Inklinationsnadel, so wird sie sich nach kurzer Zeit dem Magnetfeld der Erde „anpassen". Worin liegt dafür die Ursache, wenn wir bereits weiter vorne nachgewiesen haben, dass aufgrund des heißen Erdkernes ein heut angenommenes Magnetfeld nicht existieren kann?

Ausgangspunkt sind die frei im Raum befindlichen Elektronen und die durch Ampère festgestellte Tatsache, dass die Elementarströme Elektronen sind, die um ein Eisenmolekül rotieren. Bei einem gleichgerichteten Eisen rotieren nun alle Elektronen in die gleiche Richtung. Diese treffen nun auf die Elektronen im Erdraum. Einfach gesagt werden nun die Elementarströme durch die „Erdelektronen" gerichtet und zwar so lange, bis die Achse parallel zur Achse der Erde steht.

Wenn man sich die Zeichnung Nummer sechs anschaut stellt man fest, dass die Inklinationsnadeln an jedem Ort der Erde parallel zur Erdachse stehen, so wie es Faraday auch festgestellt hätte, wenn die vermeidliche Anomalie der Inklinationsnadeln am Äquator nicht gewesen wäre.

Jegliche Form von Energie und Kraft kann auf die Urbewegung der Elektronen zurückgeführt werden. Sie ist das, was alles in Bewegung hält. Gäbe es sie nicht, so wäre alles bereits zum Stillstand gekommen.

Man kann also feststellen, dass die von Johannes Lang kreierte allgemeine mechanische Kräftetheorie wohl in der Lage ist, die Vorgänge in der Erde zu deklarieren. Das Beste an ihr ist, das sie auf Forschungsergebnisse der Kopernikaner basiert. Johannes Lang hat nichts weiter gemacht, als alles zu einem „harmonischen Ganzen" zusammengefügt. Auf diese Erkenntnis wären die Physiker seiner Meinung nach auch gekommen, wenn sie sich nicht selber unter der Zwangsvorstellung einer konvexen Erde gefangen hätten.

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6.4 Ebbe und Flut

Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass Ebbe und Flut ein Phänomen darstellen, was man sich nur sehr schwer erklären kann. Es gibt daher auch verschiedene Modelle wie man dieses Phänomen klären möchte. Eins davon, was die gängige Meinung unterstützt, soll nun näher erklärt werden. An allen soll der Mond Schuld sein. Er ist dafür verantwortlich, dass die Wassermassen auf der ihm zugewandten Seite angezogen werden. Wäre das alles, so wäre das Phänomen einfach zu verstehen und leicht nachzuvollziehen. Nein, so ganz einfach macht es uns die Natur dann doch wieder nicht. Auf der gegenüberliegenden Seite entsteht ebenfalls ein Flutberg. Wie ist der aber zu erklären? Hier setzt man nun die Zentrifugalkraft ein, die aufgrund der gemeinsamen Rotation des Systems Erde-Mond entsteht. Der gemeinsame Schwerpunkt des Systems liegt irgendwo im Erdinneren, da die Erde 80mal so groß ist wie der Mond.

Diese Erklärung vermag jedoch nicht zu erklären, warum die geringe Anziehungskraft des Mondes es schafft, das Wasser zu heben und dabei noch die Anziehungskraft der Erde auf das Wasser zu überwinden. Vorausgesetzt, dass eine Anziehung überhaupt existiert.

In der Hohlwelttheorie ist die Schwere eine wirkliche Kraft und keine Eigenschaft der Masse. Jegliche Himmelskörper, wie der Mond oder die Sonne besitzen ein Kraftfeld in Form von Magnetlinien. Davon beeinflusst uns der Mond am meisten, da er auch am nächsten ist. Nun entsteht genau dort Flut, wo die Pole des Mondes dem Wasser gegenüberstehen und demzufolge auch auf der konträren Seite der Erde.

Nun ist diese Kraft, die Ebbe und Flut verursacht, keinesfalls Magnetismus. Sondern, so wie die Sonne Störung der magnetischen Kräfte auf der Erde hervorruft, so kann dadurch auch die „Schwerkraft" beeinflusst werden und der Mond damit Ebbe und Flut verursachen.

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7. Eigene Experimente und Versuche

7.1 Versuch zur Bestimmung der Lichtkrümmung

Professor Maurice Allais schaffte es die Lichtkrümmung mit wirklich spartanischer Ausrüstung nachzuweisen. Diese Ausrüstung sollte auch gerade noch für Schüler beschaffbar sein.

Demzufolge besorgten wir uns ein Spiegelteleskop und fingen mit unseren Messungen an. Als Ort des Versuches wurde ein Keller genommen, dessen Ausmaße ungefähr 10x12 Meter betrugen. Nun wurde der Abstand von Teleskop bis zum Messbalken gemessen. Dieser betrug ungefähr 8,5 Meter. Wichtig für diesen Versuch war, dass die Raumtemperatur und somit auch die Luftschichten konstant blieben. Dies war in dem Kellerraum annähernd der Fall. Wir wollten eben auch nur den Versuchsausgang von Allais bestätigen und dafür waren diese annähernd konstanten Bedingungen durchaus in Ordnung.

Allais wies nach, dass sich Licht auf einer Entfernung von 8,3 Metern um rund 1,5 Millimeter krümmte und das im Rhythmus von 24 bis 25 Stunden. Damit wurde das kopernikanische System der Grundlage entzogen. Man darf nun nicht mehr von der Geradlinigkeit des Lichtes ausgehen.

Eben dieser Versuchsausgang sollte wiederholt und bestätigt werden. Wir ließen das gesamte System etwa einen Tag stehen und nahmen dann die Messungen vor, die ergaben, dass sich das Licht bewegt und zwar um etwa einen bis zwei Millimeter.

Der Versuch konnte also bestätigt werden. Mögliche Einwände, dass sich die Apparatur bewegt haben soll schließen wir aus, da das System mehrmals überprüft wurde und keinerlei Störungen unterlag. Weiterhin wurde der Versuch mehrmals durchgeführt mit annähernd dem gleichem Ergebnis.

Uns gelang es ebenfalls, wie Professor Allais, dem kopernikanischen System die Grundlage der Geradlinigkeit des Lichtes zu entziehen.

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7.2 Konstruktion einer Hohlwelthälfte

Dies soll nun keine Anleitung alias Disneys® Art Attack werden, wie bau ich mir ein Hohlweltmodell, dennoch sollen kurze Schritte erklärt werden, damit man den Bau nachvollziehen kann und der Effekt verständlich wird.

Problem, von dem hier ausgegangen werden soll, ist die Täuschung, die durch ein Satellitenbild der Erde entsteht. Auf jeglichen Satellitenbildern sieht man die Erde als Vollkugel. Daher sehe man sich die nun folgende Fotografie an.

Es handelt sich dabei um ein originales Satellitenbild der Erde. Nun soll allerdings auch bewiesen werden, dass bei der Fotografie einer „Delle" der Eindruck einer „Beule" entstehen kann. Demnach fertigten wir also ein Hohlkugelmodell an. Wir nahmen uns einen handelsüblichen Ball, den man im jedem normalen Einkaufsgeschäft erhält. Dieser stellte unsere Grundform dar, die wir mit Hilfe von Pappmaschee abgeformt haben. Dazu nahmen wir normales Zeitungspapier mit Holzleim und schichten diese Kombination mehrmals auf unsere Form bis sie dick genug war, sich selbst zu halten. Allerdings sollte die Hohlkugelhälfte auch etwas räumlicher und reliefartiger werden. Deswegen formten wir noch die Landflächen, inklusive der Gebirgszüge auf die gleiche Weise mit Zeitungspapier nach. Letztendlich war sie fertig, allerdings nur in grauen Farbtönen, weswegen die Kontinente und Landflächen in den adäquaten Farben noch koloriert wurden. Das Ergebnis sieht man an dieser Aufnahme.

An diesem Bild wurde nichts nachbearbeitet. Die Erde erscheint wie auf einen Satellitenbild als Vollkugel, obwohl es eine Hohlkugel ist. Als Nachbeweis sehe man letzte Fotografie ein, die eine Seitenansicht des Modells vermittelt.

Abschließend wurde nachgewiesen, dass Satellitenbilder als Beweis einer Vollkugel unbrauchbar sind.

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7.3 Infrarotfotografien

Die Infrarotfotografien, die man in dieser Facharbeit sehen kann wurden alle vor einiger Zeit noch mit Plattenkameras gemacht. Diese sind heute allerdings nur noch Museumszeugnisse - von Infrarotplatten ganz zu schweigen.

Demnach war es uns also nicht möglich, Infrarotaufnahmen mittels einer Plattenkamera zu machen. Jedoch nehmen heute allerdings auch einige digitale Kameras die infraroten Strahlen war.

Unsere Digitalkamera verfügte über ein Nachsichtgerät, dass für solche Experimente geeignet genug schien. Jedoch ist es unmöglich mit einem solchen Gerät am Tage Aufnahmen zu machen. Für ein solches Unternehmen wäre ein Infrarotfilter nötig. Da wir leider über keine möglichen Finanzierungsquellen verfügen, mussten wir improvisieren. Wir erfuhren, dass sich schwarze Dias hervorragend als Infrarotfilter eignen sollen. Je mehr man einsetze, desto besser würde das Bild werden. In der Tat war es möglich, mit Hilfe dieser Dias vor dem Objektiv am Tage einige Bilder zu erhalten.

Als Ort konnte nur ein ausreichend hoher Punkt in Frage kommen, der eine äußerst weite Sicht ermöglicht. Daher nahmen wir den höchsten Punkt des Martin-Luther-Gymnasiums und versuchten Nachsichtaufnahmen zu machen.

Zu unser beider Erstaunen waren zwar Bilder möglich, die allerdings auf diese Weite keinerlei Sicht ermöglichten – geschweige denn Umrissen von irgendwelchen Häusern.

Der improvisierte Infrarotfilter erwies sich somit als unbrauchbar, zumindest auf größeren Entfernungen. Uns blieb es daher also verwehrt Infrarotbilder unserer Umgebung herzustellen. Kürzlich versuchten wir eine Isolierfirma zu bitten uns ihre Wärmebildkamera auszuleihen, was jedoch auf taube Ohren stieß. Sollten wir in der nächsten Zeit eine Wärmebildkamera in die Hände bekommen, so werden wir dann auch die Infrarotbilder nachliefern können.

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8. Rolf Keppler – Nachfahre von Johannes Kepler

8.1 Biographie

In der oben ersichtlichen Hauptüberschrift handelt es sich keinesfalls um einen Schreibfehler. Rolf Keppler besitzt Ahnenbücher, aus denen hervorgeht, dass sich Johannes Kepler selbst zu Lebzeiten mit einem oder zwei „p" geschrieben hat. Hier wurde die Schreibweise mit nur einem „p" genommen, da er heute allgemein in fast jedem Lexikon so eingetragen ist.

Rolf Keppler ist seit dreizehn Jahren Verfechter der Innenwelttheorie und hat bis heute auch noch ein andauerndes, aufregendes Leben. Dies zeigt sich beispielsweise bei der Ausübung von unterschiedlichen Berufen. Anfangs arbeitete er in der Bäckerei seiner Eltern und war nebenbei noch Trainer im Turnverein für Kinder. Danach verkaufte und baute er Organakkumulatoren nach Wilhelm Reich sowie Eemangitter nach Dr. Eeman. Weiterhin verkaufte er auch Radionikgeräte. Letztendlich war er Mitarbeiter bei der Firma Bosch und gibt heute noch Nachhilfe in Mathematik und Physik. In seiner Freizeit spielt er gern Klavier, fährt Fahrrad und ist „aktiver" Nichtraucher.

Was das Innenweltbild anbetrifft, so engagiert er sich seit vielen Jahren dafür. So führte er zahlreiche Versuche aus, wie unter anderem den Versuch an der Kochertalbrücke.

Er ist auch derjenige, der uns das Buch „Die Hohlwelttheorie" von Johannes Lang vermittelte. Dieses Buch ist seit geraumer Zeit nicht mehr auf dem Büchermarkt erhältlich. Rolf Keppler stellt dieses und noch viele andere Bücher in kopierter Form zur Verfügung. Wir sind froh, dass wir jemanden gefunden haben, der uns bei Fragen zur Hohlwelttheorie Rede und Antwort stehen kann. An dieser Stelle möchten wir Rolf Keppler nun ein großes Dankeschön aussprechen.

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8.2 Interview

Zuerst sei erwähnt, dass es Rolf Keppler sehr erfreute, dass Schüler die Hohlwelttheorie als Thema einer Facharbeit wählen können. Da Rolf Keppler momentan in Stuttgart ansässig ist, wurde das Interview über E-Mail geführt. Es folgen nun unsere Fragen und die Antworten von Herrn Keppler.

Interviewer: Welches der verschiedenen Hohlweltbilder vertreten Sie konkret?

Rolf Keppler: „Ich vertrete das Innenweltbild, das auf dem Geradstreckenverleger und den Lotversuchen beruht. Ich schätze mal, dass ich dieses Weltbild nun ca. 13 Jahre vertrete. Ich denke, dass ich für mich genügend Beweise und Hinweise gesammelt habe, die zeigen, dass das Vollkugelweltbild auf jeden Fall falsch ist. Erforschenswert ist für mich noch das weiterführende Weltbild, das ich in meiner Homepage mit der Überschrift „Existiert eine Realität zwischen Vollkugelweltbild und Innenweltbild?" Erklärt habe. Dieses Weltbild wird in dem Buch von Dr. Ernst Barthel, Dozent an der Universität Köln, "Geometrie und Kosmos, ohne Maßlosigkeit und ohne Unterschlagung kleiner Differenzen", Verlag Otto Hillmann, Leipzig, 1939 erklärt. Dieses zeigt eine Vorstellung gestoßen, die sich zwischen Vollkugelwelt und Innenweltbild befindet. Es enthält aber keinen Grundlagenversuch. Diesen Grundlagenversuch müsste ich mir zuerst noch ausdenken, was ich aber noch nicht getan habe."

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Interviewer: Waren Sie damals auch von anderen Weltbildern überzeugt gewesen?

Rolf Keppler: „Als ich das Innenweltbild kennen lernte war ich von keinem anderen Weltbild überzeugt."

Interviewer: Wer brachte Sie zur Innenwelttheorie?

Rolf Keppler: „Ein älterer Bekannter und Freund brachte mich vor ca. dreizehn Jahren zur Innenwelttheorie. Er schenkte mir das Büchlein "Himmel und Erde", das Herr Helmut Diehl, www.weltbildfrage.de geschrieben hat. In diesem Buch wird der Geradstreckenverleger ausführlich erklärt. Es hat aber mindestens ein halbes Jahr Beschäftigung mit einhergehendem "Bauchweh" mit dem Büchlein benötigt, bis ich mich gesehen habe, dass da etwas dran sein musste. Ich dachte mir, wenn die im Jahre 1897 derartig viel Zeit und Geld in den Versuch mit dem Geradstreckenverleger rein gesteckt haben, muss da etwas dran sein. Erst ab diesem Zeitpunkt begann ich mich für weitere Beweise und Hinweise zu interessieren."

Interviewer: Warum erscheint diese Theorie für Sie als die einzig Wahre?

Rolf Keppler: „Weil sie auf einem experimentellen Grundlagenversuch beruht. Nicht einmal die Weltraumfahrt hat mich überzeugt. Anfang des Jahres 2004 habe ich an die ESA geschrieben und angefragt, ob Sie den Durchmesser des Mars vor Ort in Marsnähe gemessen haben. Die ESA hat dies verneint und schrieb mir, dass sie bei der Marsdurchmessermessung von einer Messung von dem erdnahen Hubbleteleskop ausgeht.

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Diese Messung ist aber unbrauchbar, da sie auf der nicht gemessenen Lichtgeschwindigkeit im Weltraum beruht. Der Mars hat im Vollkugelweltbild einen Durchmesser von ca. 6800 Kilometer und dürfte mit dieser Größe nicht in die Hohlkugelerde mit einem Durchmesser von ca. 12800 Kilometer passen. Auch für den Monddurchmesser konnte ich keine mondnahe Messung finden. Desgleichen lassen einige Fernsehsendungen und das Buch "Die dunkle Seite von Apollo" von Gernot L. Geise zur Mondlandung den Schluss zu, dass die Mondlandungen vorgetäuscht wurden."

Interviewer: Wie waren die Resonanzen auf die Verbreitung der Hohlwelttheorie?

Rolf Keppler: „Diese Theorie ist leider nicht dafür geeignet, um sie schwupp die wupp zu akzeptieren und sie anzunehmen. Besonders in wissenschaftlichen Kreisen wird gerne auf die Hohlwelttheorie ausgewichen, die auf der mathematischen Transformation nach Prof. Sexl beruht. Prof. Sexl. ist aber in seinen Schriften bewusst oder unbewusst nicht auf den Versuch mit dem Geradstreckenverleger eingegangen, denn dieser Versuch ist unvereinbar mit der mathematischen Transformation. Ich habe aber ein paar Menschen getroffen, die seit ihrer Kindheit an die Vorstellung geglaubt haben, dass wir in einer Hohlkugelerde leben, obwohl diese Menschen nicht durch einen Vortrag aufgeklärt waren. In meinen Vorträgen erlebe ich in Kontakt mit den Zuhörern deren Unvereinbarkeit mit den seitherigen Vorstellungen, die nicht so einfach aufgeben werden können."

Interviewer: Welche Beweise möchten Sie in Zukunft noch vornehmen, um die Richtigkeit der Erdwelt zu beweisen?

Rolf Keppler: „Wiederholung des Versuches an der Kochertalbrücke mit optischen Loten und der Entfernungsmessung in Brückenhöhe und Talhöhe. Fernaufnahme mit Infrarotfotographie. Lichtbewegungsversuch nach Prof. Allais. Auch wenn dieser Versuch zum Beweis des Innenweltbildes sich direkt nicht eignet, ist er doch ein Beweis dafür, dass im Vollkugelweltbild etwas grundlegendes nicht stimmt. Gemäß diesem Gesichtspunkt ist der Versuch für mich daher trotzdem essentiell."

Interviewer: Sehen Sie Parallelen der Erdwelt in den verschiedenen Religionen?

Rolf Keppler: „Ich möchte mich in meiner Forschung eher auf den physikalischen Teil konzentrieren. Religiöse Gedanken in punkto Innenweltbild beschäftigen mich weniger. Hierüber bekommen Sie sicher über Herrn Diehl, www.weltbildfrage.de eher Auskunft. Von meinem 16. bis 26. Lebensjahr war ich eher Atheist. Erst ab dem 26. Lebensjahr wurde für mich die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und die Beschäftigung mit der Bibel essentiell."

Interviewer: Wo sehen Sie Kritikpunkte im Innenweltbild?

Rolf Keppler: „Damit wir die Sterne und Planeten sehen können, ist ein nach oben gekrümmter Lichtstrahl erforderlich. Da es aber Beobachtungen gibt, dass wir hinter einer Insel wieder Land sehen können, ist hierfür ein nach unten gekrümmter Lichtstrahl erforderlich. Dieser Widerspruch lässt sich eventuell nur mit einer Auffächerung des Lichtes erklären. Diese zwei unterschiedlichen Beobachtungsweisen erfordern weitere Untersuchungen und sind für mich noch ein Schwachpunkt in der Hohlwelttheorie."

Interviewer: Was halten Sie vom Buch „Die Hohlwelttheorie" von Johannes Lang?

Rolf Keppler: „Er bringt sehr viele Aspekte an Überlegungen und zu Naturgegebenheiten hinsichtlich des Innenweltbildes. Johannes Lang war gewissermaßen der Vorgänger von Herrn Helmut Diehl. Herr Diehl hat Herrn Johannes Lang über weite Strecken begleitet und später mit einem Verein dessen Arbeit fortgeführt. Ich vermisse die ausführliche Darstellung mit dem Geradstreckenverleger in den Werken von Johannes Lang. Diese erfolgte erst in dem Büchlein  "Himmel und Erde" von Herrn Diehl."

Interviewer: Was halten Sie vom Buch „Die Hohlwelttheorie" von Johannes Lang?

Rolf Keppler: „Er bringt sehr viele Aspekte an Überlegungen und zu Naturgegebenheiten hinsichtlich des Innenweltbildes. Johannes Lang war gewissermaßen der Vorgänger von Herrn Helmut Diehl. Herr Diehl hat Herrn Johannes Lang über weite Strecken begleitet und später mit einem Verein dessen Arbeit fortgeführt. Ich vermisse die ausführliche Darstellung mit dem Geradstreckenverleger in den Werken von Johannes Lang. Diese erfolgte erst in dem Büchlein  "Himmel und Erde" von Herrn Diehl."

Wir danken Herrn Rolf Keppler noch einmal ausdrücklich für das Interview, das weitere Sichtweisen zur Hohlwelttheorie ermöglichte.

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8.3 Fragen an die Erdwelttheorie und Beantwortung

Die folgenden Fragen entnehmen wir der Homepage von Rolf Keppler, die er dort über einige Jahre gesammelt hat. Sie sollen zeigen, dass das Hohlweltbild durchaus in der Lage ist, verschiedene Erscheinungen und Unklarheiten zu klären.

Frage: Wann baut mal jemand einen Geradstreckenverleger nach? Durch moderne Messmethoden und Materialien sollte jeder Zweifel auszuräumen sein.

Rolf Keppler: „Meines Erachtens ist der Geradstreckenverleger zu teuer. Heutige Kosten ca. 250 000 bis 500 000 Euro. Bitte lesen Sie den Versuch zu Kochertalbrücke durch. Dies wäre meiner Ansicht nach ein gleichwertiger Ersatz für den Versuch mit dem Geradstreckenverleger. Er kostet nur wenig Geld und kann weltweit wiederholt werden."

Frage: Die Lichtgeschwindigkeit im Weltraum ist noch nicht gemessen worden - stimmt nicht. Die ersten Versuche, die Lichtgeschwindigkeit zu berechnen, bestanden in der Beobachtung der Monde eines Planeten. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Planet es war und ob die Verfinsterung oder die Bedeckung der Monde benutzt wurde. Jedenfalls kamen die Berechnungen den bekannten 300.000 Kilometer pro Sekunde schon sehr nahe.

Rolf Keppler: „Soviel ich weiß ist diese Lichtgeschwindigkeit von Römer bei den Jupitermonden gemessen worden. Diese Messung ist auf der Erde durchgeführt worden. Die Messgeräte standen auf der Erde. Es ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Zeit gemessen worden. Aus der noch nicht gemessenen Entfernung hat man

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dann die Geschwindigkeit berechnet. Die Lichtgeschwindigkeit ist noch nicht in einer Raumsonde oder auf einem Planeten durchgeführt worden. Auf meiner Homepage steht, dass mir ein russischer Physiker erzählt hat, dass ein senkrecht nach oben gerichteter Laserstrahl in der Frequenz abnimmt. Dies würde für eine sich ändernde Lichtgeschwindigkeit im Weltraum sprechen. Leider weiß er nicht mehr die Literaturquelle."

Frage: Dreht sich nun der Kosmos in der Erde und die Kruste steht still, oder umgekehrt?

Rolf Keppler: „Die Antwort ist relativ. Meiner Meinung nach ist die Erdkruste in etwas Größerem eingebettet. Dieses Größere kann sich natürlich auch drehen oder bewegen und die Corioliskraft verursachen. Es kann also ohne weiteres sein, dass bis zu einem gewissen Grad die Erdkruste in dem Größeren  sich mitbewegt. Zudem gibt es noch die Relativbewegung zwischen Planetensystem und der Erdkruste."

Frage: Wir wissen ja, dass Wärme sich vom wärmeren Objekt zum kälteren Objekt "bewegt". Ihr Modell sieht außen einen heißen Lavamantel um die Erde vor.
Warum heizt sich der Innenraum der Hohlwelt nicht auf, obwohl das Universum doch schon seit einigen Milliarden Jahren existiert?

Rolf Keppler: „Wenn man die Erde nur als physikalisches System betrachtet würde, müsste sich der Innenraum unerträglich aufheizen. Die Hohlkugelerde ist aber im Innenweltbild ein lebendiger Organismus. Ein lebendiger Organismus hat wie der Mensch und die Tiere die Fähigkeit der Wärmeregulation. Die Erde im Innenweltbild ist nicht durch einen Zufall durch einen

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Urknall geschaffen worden. Die Innenwelterde ist von einer Intelligenz erschaffen worden, die einen Wärmeregulator eingebaut hat, dessen Mechanismus noch nicht vollständig geklärt worden ist. Ich denke, dass der "Äther" eine wichtige Rolle bei der Wärmeregulation spielt. Eventuell kann über diesen Äther Wärme wieder zurückverwandelt werden. Ansätze zur Erforschung des Äthers gibt es von Pionieren in der Physik."

Frage: Was ist von "interstellare Raumfahrt" zu halten? Woher kommen die Außerirdischen, wenn nicht von der Fixsternkugel? Können Lebewesen auf anderen Planeten existieren, wenn es diese gar nicht gibt?

Rolf Keppler: „Der Film über die Area 51 hat mich von der Existenz der Außerirdischen überzeugt. […] Abgestürzte UFOs werden dort gelagert und untersucht. Die UFOs können direkt die Schwerkraft beeinflussen. Dadurch können sie im Zickzack fliegen. Ich könnte mir vorstellen, dass die UFOs auch die Erdschale durchfliegen können. Soviel ich gehört habe, konnten die ersten Astronauten auf dem Mond mehrere Stunden nicht die Raumfähre wegen den Außerirdischen verlassen. Die Fernsehzuschauer mussten mehrere Stunden warten. Wenn die NASA die Wahrheit über das UFO Phänomen an die Öffentlichkeit bringen würde, würden die Menschen keinen Sinn mehr darin sehen, sich gegenseitig zu bekriegen. Da die NASA kein Interesse am Frieden hat, bleibt es bei der Geheimhaltungspolitik."

Weitere Fragen und Antworten sind auf der Homepage von Rolf Keppler vorhanden, die im Quellenbereich angegeben ist.

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9. Coda

9.1 Auswertung der Umfrage

Die Umfrage zur Hohlwelttheorie, die wir in einem der Physikkurse der zwölften Klassen des Martin-Luther-Gymnasiums durchführten, können Sie im Anhang noch einmal einsehen. Diese wurde bereits schon im Verlauf der Arbeit ausgewertet, doch soll hier nun gezielt auf die einzelnen Punkte eingegangen werden. Im Anhang befindet sich auch zu jeder der Fragen ein räumliches Kreisdiagramm, auf welche wir uns auch nun beziehen werden.

Die elementare Frage beschäftigte sich mit der Denkweise der Schüler. Das Diagramm DH0 im Anhang zeigt deutlich, dass sehr viele realistische Denker vorhanden sind. Leider muss man jedoch anmerken, dass bei der Beantwortung der folgenden Fragen dieser Realismus zunehmend verschwand. Interessant waren die Personen, die einerseits realistisch denken aber auch an Gott glauben. Diese Kombination trat allerdings nur zweimal auf. Es kam auch vor, dass einige Personen sich als optimistisch bezeichneten. Optimisten sind Leute, die Schwierigkeiten unterschätzen und sich gerne der Mehrheit anschließen. Solche Leute gehen Problemen aus dem Weg, indem sie versuchen, in ihnen das Gute zu sehen und wie bisher weiterzumachen. Das ist auch das Problem vieler kopernikanischer Wissenschaftler, die durch den Optimismus in ihr Weltbild so vernarren, dass sie unfähig werden den Irrsinn in ihren Erklärungen zu erkennen.

Die erste Frage beschäftigte sich mit dem persönlichen Weltbild. Prophetisch, wie man auch im Diagramm DH1 sehen kann, vertreten sehr viele das azentrische Weltbild. Die anderen vorgegebenen Weltbilder, darunter auch das Erdweltbild, treten alle mitsamt null Prozent auf. Überraschender Weise vertreten auch einige Personen ihr eigenes, persönliches Weltbild. Dabei setzten zwei von ihnen, die auch an Gott glauben, die Schöpfungsgeschichte beim Urknall an. In der Geschichte wurden allerdings viele Sachen, für die Gott herhalten musste, mit zunehmender Erfahrung revidiert. Vielleicht verhält es sich auch so ähnlich mit dem Urknall, vielleicht aber auch nicht – die Zeit wird es uns schon sagen.

Zweitens bezog sich auf ein kleines Gedankenexperiment, dessen Ausgang man eigentlich anhand seines Weltbildes bestimmen konnte. Sechs Personen kreuzten hier den wirklich beobachteten Ausgang des Experimentes an. Dies würde aber beweisen, dass sie von der Hohlkugelgestalt der Erde überzeugt gewesen wären. Interessant ist daher nun die Relation zu Frage Nummer fünf, wobei alle sechs Personen sich nicht vorstellen konnten, auf der Innenseite der Erde zu leben. Das Resultat daher ist, wie bereits während der Facharbeit erwähnt, dass hier die Fragestellung nicht richtig durchdacht wurde und einfach wahllos angekreuzt wurde.

Der Geradstreckenverleger, um den sich die dritte Frage drehte, war gänzlich unbekannt. Einige erklärten ihn für Unsinn und versuchten als Gegenargument die Unebenheit der Erde einzubringen. Allerdings trifft dies überhaupt nicht zu, da das Meeresniveau nivelliert wurde und nicht etwa die Landfläche. Weiterhin schrieb man, dass die Erde auf Satellitenbildern, oder auch wenn man am Meer steht und in die Ferne schaut, konvex aussieht und keinesfalls konkav. Das haben sie auch richtig erkannt und genau darauf bezog sich auch der Geradstreckenverleger, der den Nachweis einer konvexen Erde bringen sollte. Allerdings wurde genau das Gegenteil bewiesen und damit auch gleichzeitig die Geradlinigkeit des Lichtes widerlegt.

Die Konkavkrümmung der Erde beweisen auch die auseinanderstrebenden Lote in der Tamarackmine in den USA. Damit befasste sich die vierte Frage, dessen graphische Verteilung im Diagramm DH4 eingesehen werden kann. Interessant an dieser Frage ist, dass der Versuch zwei Personen bekannt war und er sie auch überzeugt hat. Aber auch hier versuchte man Gegenargumente zu finden, die bereits während der Facharbeit analysiert und entkräftet wurden.

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Frage Nummer fünf versuchte herauszufinden, ob man sich überhaupt vorstellen konnte auf der Innenseite der Erde zu leben. Einige der Befragten konnte dies, aber die Mehrheit nicht. Jedoch musste diese nun auch eine Möglichkeit finden, wie man die Kugelgestalt der Erde beweisen kann. Einer war der Meinung, dass dies einfach „aus einem hoffentlich gesunden Menschenverstand" hervorginge. Schon Franz Grillparzer sagte „Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.". Von daher sollte man sich also nicht auf das rein Gesehene verlassen, sondern versuchen mehr zu erblicken als die Augen es vermögen wahrzunehmen. Weiterhin wollte ein Befragter die Konvexkrümmung mit Hilfe von „Geodreieck und Winkelmesser" nachweisen. Aber eben genau das hat man mit dem Geradstreckenverleger gemacht. Was das Resultat war, wurde schon vielfach in dieser Arbeit erwähnt. Einen wirklich brauchbaren Beweis lieferte eigentlich gar keiner. Viele schrieben nur, dass sie es sich nicht vorstellen könnten, wie so ein „riesiges" Universum denn in die kleine Erde passt. Dieser Fakt wurde aber bereits schon angesprochen.

Letztendlich wurde eine Analogie zwischen Zelle und Kosmos gezogen. Nun sollte man Stellung zu diesem Analogieschluss nehmen. Ein Befragter stimmte der Aussage zu, doch setzte die Sonne an die Stelle des Zellkernes. Was aber die Zellwand in dem Sinne darstellen sollte verschwieg er. Manche sind davon überzeugt, dass diese Analogie durchaus denkbar wäre, denn „in der Zelle spielen sich auch Prozesse ab, die in einem Kreislauf miteinander verbunden sind". So wäre beispielsweise die Nichtexistenz des Mondes ein großer Verlust, da durch ihn Ebbe und Flut verursacht werden. Aber, dass sich eine Zelle nicht mit dem Kosmos vergleichen ließe war die Meinung von einigen. Warum sollte sie das nicht? Beide haben doch das Leben als Gemeinsamkeit und dienen ebenfalls der Lebenserhaltung.

Jemand schrieb trefflicher Weise, dass das „Modell des Kosmos nur aufgezwungen wird" und sich daher eine falsche Vorstellung entwickelt. Besser hätten wir es auch nicht sagen können.

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9.2 Heutiger fiktiver Stand unter Annahme der Erdwelt

Fakt ist, dass, wenn man damals bereits die Richtigkeit der Erdwelttheorie erkannt hätte, wir heute auf einem ganz anderen Niveau von Technik und Wissenschaft wären. Allerdings darf man das kopernikanische Weltbild nicht außer Acht lassen, denn es war ebenfalls fördernd für die Wissenschaft und brachte diese auch entscheidend voran. Weiterhin zeigte die Durchsetzungskraft des heliozentrischen Weltbildes, dass es auch andere Vorstellungen geben kann, die sich durchaus gegen die Kirche behaupten können.

Da man sich sehr viele Sachen mit dem kopernikanischen Weltbild nicht erklären kann, wird dieses mit zunehmender Zeit immer mehr zum Hemmschuh der Entwicklung, wie einst das Zunftwesen im Mittelalter. Hier lässt sich auch gleich eine Analogie ziehen. War das Zunftwesen im Mittelalter fördernd und revolutionär, was den „Arbeitsmarkt" anbelangt, so wurde es mit zunehmender Zeit auch immer mehr zum Hemmschuh, bis man es durch ein neues wirtschaftliches System ablöste, was diese auch wieder voran brachte. Letzteres lässt sich auch auf unser heutiges, angenommenes Weltbild übertragen.

Damit wollen wir sagen, egal ob die Hohlwelt nun richtig oder falsch sein sollte, es die Wissenschaft und die Technik entscheidend voran bringen könnte, denn es zeigt, dass es auch noch neben den kopernikanischen Weltbild, Theorien geben kann, die die unerklärten Erscheinungen zu erklären vermögen.

Von entscheidender Bedeutung ist dabei der Äther. Während Einstein den Äther verneint, bejahen ihn die Innenwelttheoretiker. Auch hier ist wichtig, dass Einstein von einer verkehrten Messung ausging, die nicht in der Lage war, einen „Ätherwind" nachzuweisen. Ausgangspunkt dafür war der Versuch von dem Amerikaner Albert Michelson. Er wollte in einem Kellergewölbe den aufschlagenden „Ätherwind" messen.

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Jedoch verwendete er eine vollkommen ungeeignete Apparatur, die es ihm missgönnte einen solchen Wind nachzuweisen. Im Laufe der Jahre wurden diese Messgeräte aber immer mehr verbessert, bis es schließlich gelang auf dem Mount Wilson schwankende Ätherwinde festzustellen. In der Innenwelt ist der Äther notwenig, um Licht oder andere elektromagnetische Wellen zu übertragen. Seine Existenz entspricht auch der menschlichen Logik, denn keiner vermag sich vorzustellen, wie z.B. die Gravitation über einen leeren Raum wirken kann. Demzufolge lautet das Fazit also, dass ein Äther – und damit auch freie Energie – existiert.

Mit dessen Hilfe kann man nun kostenlos Energie erzeugen. Dass so etwas möglich ist, sieht man beispielsweise am Wasserauto von Daniel Dingel. Dieses Auto verbraucht auf 500 Kilometern ungefähr fünf Liter Wasser. Rechnerisch würde Dingel aber für die gleiche Strecke 147 Liter benötigen. Woher kommt die restliche Energie? So schwer es zu glauben scheint, Dingel hat ein „Perpetuum Mobile" gebaut. Ein Gerät welches mehr Energie abgibt als man rein steckt. Dingel hat den ersten Hauptsatz der Thermodynamik außer Kraft gesetzt, der da lautet „Energie kann werden geschaffen noch vernicht werden". Man lasse sich diesen letzten Satz noch ein Mal auf der Zunge zergehen. Dingel sagt selbst dazu, dass seine Entdeckung so simpel ist, dass jeder lachen würde, wenn er es patentieren lassen würde. Sie basiert nur auf einem gesunden Menschenverstand, den die Erfindung so einfach und funktional macht.

In der Schweiz gibt es ein weiteres Gerät, die Testatika, die scheinbar aus dem „Nichts" drei Kilowatt Energie erzeugt. Allerdings werden die Informationen auf diese „Maschine" verwehrt, mit den Worten: „Die Menschheit ist noch nicht reif dafür.". Die Anerkennung der Hohlwelttheorie mit der freien Energie würde die Wissenschaft und die Technik erheblich voranbringen. Wie Dingel sagt, ist die Anwendung so kinderleicht und syllogistisch, dass sich ein Patent darauf nicht lohnt. Wieso kommen wir aber nicht auf die Lösung?

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9.3 Schlusswort

Erinnern wir uns an die Frage, die Eingangs im Vorwort dieser Facharbeit erwähnt wurde. Sie lautete „Ist das kopernikanische System bewiesen?". Nach dem Lesen dieser Facharbeit werden Ihnen sicherlich einige Ungereimtheiten, Absurditäten und Dissonanzen im Kopernikanismus untergekommen sein, von denen Sie vorher noch nie etwas gehört hatten. Es fällt sicherlich schwer, sich von der Vorstellung einer Vollkugelerde zu lösen, doch die angeführten Beispiele und experimentellen Versuche, sollten Sie doch zumindest zum Grübeln gebracht haben. Letztendlich mit dem Effekt, dass sie über die Hohlwelttheorie nachdenken und sich wirklich in sie hineindenken. Je mehr sie darüber philosophieren und in Erfahrung bringen, desto mehr wird ihnen die Harmonie bewusst, die diese Theorie in sich birgt. Vielleicht sind Sie nun der Meinung, dass es etwas zu viel Harmonie ist und das Ganze wirklich fast zu einfach wäre um wahr zu sein. Wir erinnern hier aber an das Wasserauto – dem „Perpetuum Mobile" - von Daniel Dingel, der es schaffte, den von Helmholtz ausgesprochen Satz der Erhaltung der Energie außer Kraft zu setzen. Dingel selber sagt über seinem ominösen „Konverter", dass er so kinderleicht funktioniere, dass es sich gar nicht lohnen würde, ein Patent darauf anzumelden. Warum sollten die Geschehnisse im „Universum" nicht ebenfalls so einfach und harmonisch funktionieren wie die Entdeckung von Daniel Dingel? Warum etwas verkomplizieren, was eigentlich so einfach ist?

Die Hohlwelttheorie ist ein lebendiger Organismus, dessen Funktionsweise unserem Organismus gar nicht so fremd ist – man könnte ihn sogar als adäquat annehmen. Sicherlich wird Ihnen nun die Frage im Kopf herumschweben, weshalb die Hohlwelttheorie nicht bereits allgemein anerkannt wurde. Dies ist zurückzuführen auf die Erfahrung des Menschen. Die Erfahrung lehrt ihm, sobald er sich am Meer befindet und in die Ferne schaut, eine konvexe Erdkrümmung. Sobald er morgens im Wald steht und die Luft noch klamm ist, wird er sich von der Geradlinigkeit des Lichtes überzeugen können. Doch dies sind alles Erfahrungen, die aufgrund einer falschen Wahrnehmung der Sinnesorgane entstehen. Selbst im Buddhismus gilt die Auffassung, dass uns unsere Sinnenswahrnehmung nur in die Irre führen und uns falsche Bilder vermitteln. Das ist der Grund, weshalb die Innenwelttheorie sich bis heute noch nicht durchgesetzt hat.

Die Aufgabe dieser Facharbeit war es, die Innenwelttheorie näher zu bringen, den Leuten zu zeigen, dass es noch andere Vorstellungen von der Funktionsweise unsere Welt gibt, die dem menschlichen Verstand entsprechen. Wir denken, dass uns dies auch einigermaßen gelungen ist. Allerdings sind wir nun keinesfalls so firn wie Rolf Keppler oder Helmut Diehl, die sich schon seit unzähligen Jahren mit der Innenwelt beschäftigen. Daher bedanken wir uns noch einmal bei Rolf Keppler, der uns unsere Fragen zur Innenwelttheorie beantworten konnte und auch bereit war, mit uns ein Interview zu führen.

Die oben erwähnte Frage lässt sich abschließend mit „Nein" sättigen. Dem Kopernikanismus fehlen jegliche Beweise. Beweise, die notwendig währen, damit man das Innenweltbild als falsch deklarieren kann. Unseres Erachtens werden diese Beweise auch niemals folgen, da es auf Seiten der Erdwelt bereits Beweise gibt, die in ihrer damaligen Ausführung eigentlich eine konvexe Krümmung bestätigen sollten, aber genau das Gegenteil machten. Das die Anerkennung der Hohlwelttheorie für Wissenschaft und Technik vom größten Vorteil wäre, haben wir bereits in einem der vorhergegangen Punkte abgehandelt. Bereits dass Johannes Lang Quaoar vor den Kopernikanern entdeckte, spricht für die Fortschrittlichkeit der Innenwelt. Vielleicht ist nun für einige die Innenwelttheorie eine schmerzende Wahrheit oder vielleicht auch ein Dorn im Auge. Thomas Mann sagte dazu, womit wir die Facharbeit auch abschließen möchten:

„Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.".

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10. Anhang

Umfrage – Innenweltkosmos

 

Wenn man die Astronomen fragt, welches Weltbild sie vertreten, so antworten sie prophetisch mit dem kopernikanischen Weltbild. Im kopernikanischen Sinne ist die Erde konvex und befindet sich revolutionär auf ihrer elliptischen Bahn um die Sonne, deren Gesamtstrecke sie in 365 Tagen zurücklegt. Neben ihr umkreisen auch andere Planeten unser Zentralgestirn. Fragt man eben diese Astronomen, wieso die Erde rund sei, werden sie diese Frage durch die Existenz eines Horizontes fundieren. Fragt man sie erneut, wieso es einen Horizont gibt, begründen sie es mit der Kugelgestalt der Erde.

Dieser Widerspruch, bzw. fehlende Beweis, ist nur einer von vielen im kopernikanischen System. Diese Umfrage für eine Facharbeit soll die diesbezüglich allgemein herrschenden Meinungen erfassen und eine andere Theorie – die Theorie der konkaven Erde, nämlich Erdwelttheorie oder auch den Innenweltkosmos – näher bringen.

Bitte jeweils nur ein Kästchen ankreuzen außer bei Nr. 0.

0. Ich bin ein …

realistisch denkender Mensch.

philosophisch denkender Mensch.

gottgläubiger Mensch.

___________________________________________________

1. Welches Weltbild vertrittst du selber?

Antike

Weltbild von Sokrates/Platon

Aristotelisches Weltbild

Mittelalter

Biblisches Weltbild

Weltbild von Thomas von Aquin

Renaissance

Kopernikanisches Weltbild

Weltbild von Tycho Brahe

Neuzeit

Azentrisches Weltbild

Innenwelttheorie

Andere

Mein persönliches Weltbild

( Bitte in kurzen, stichhaltigen Sätzen beschreiben )

 

 

 

 

 

 

 

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2. Das Segelschiffexperiment

Der Kapitän eines Segelschiffes hat, parallel zum Deck und zwischen den beiden Masten, ein Tuch aufgehängt, welches auf der dem Deck zugewandten Seite rot gefärbt wurde und auf der oberen Seite weiß gelassen wurde. Um Die Wirkung der roten Seite zu verstärken, wurden am Deck Reflektoren angebracht, die das Sonnelicht reflektieren. Die Beobachter am Hafen, sollen nun den Ausgang des Experimentes prophezeien, sobald das Schiff hinter dem „Horizont" verschwindet. Welche Seite des Tuches wird wohl verschwinden bzw. sichtbarer werden?

Die rote Fläche tritt hervor und das weiß verschwindet

Die weiße tritt hervor und die rote Fläche verschwindet

Gar keine, beide Farben vermischen sich

3. Der Geradstreckenverleger

Im Jahre 1897 in Naples ( Florida ) wurde durch U.G. Morrow und seinem Geradstreckenverleger eine Konkav- und keine Konvexkrümmung der Erde nachgewiesen. Die Geräte, die er verwendete waren von höchster Genauigkeit und so stellte man letztendlich eine Differenz von 6,25m fest, die sich die Erde nach oben wölbte. Damit war die Konkavkrümmung der Erde bewiesen.

Ich habe noch nichts von diesem Versuch gehört

Ich kenne diesen Versuch und bin überzeugt

Ich halte ihn für Unsinn, weil …

 

 

 

 

 

4. Die auseinanderstrebenden Lote

Zwei Ingeneure senken, im Jahre 1901, in der Tamarackmine – Calumet USA - zwei Lote 1300 m tief in die Erdoberfläche. Die folgenden Messungen ergaben, dass die Lote mit zunehmender Tiefe auseinanderstrebten, anstatt sich zu näheren, wie es eigentlich geplant war. Dieser Vorgang wurde einige Male unter der Leitung von Professor Mc. Nair wiederholt, stets mit demselben Ergebnis.

Auch hier stellt sich also eine Konkavkrümmung der Erde heraus.

Ich habe noch nichts von diesem Versuch gehört

Ich kenne diesen Versuch und bin überzeugt

Ich halte ihn für Unsinn, weil …

 

 

 

 

 

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5. Könntest du dir vorstellen auf der Innenseite der Erde, also einer Konkaverde, zu leben?

Ja

Nein
Wie würdest du aber dann die Konvexgestalt der Erde beweisen, unter Berücksichtigung, dass das Licht sich krümmt und dir somit im „Weltall" eine runde Erde nur vortäuscht?

( Lichtkrümmung ist bewiesen )

 

 

 

 

 

 

6. Nehmen Sie bitte Stellung zu folgender Aussage.

Man nehme sich eine Zelle, von der Natur geschaffen. Ihr Aufbau ermöglicht vielen Lebewesen ihr Dasein – dabei ist der Mensch das Maß aller Dinge. In ihr laufen alle Lebensprozesse ab. Somit stellt der Mensch also einen Mikrokosmos dar. Ein Schnitt durch eine Zelle, ist ebenfalls ein Schnitt durch den Kosmos. Es besteht also eine Analogie zwischen Zelle und Kosmos. Die Erdschale entspricht der Zellhaut, der Zellkern ist die Fixsternkugel, das Zentralkörperchen ist die Sonne und die Kernkörper die Planeten. Die Zelle ist eine Hohlkugel, die die gleichen Verhältnisse zeigt, wie die Hohlkugel Erdwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Wurdest du schon einmal von Außerirdischen entführt?

Ja, natürlich.

Ja, sie waren ganz nett.

Nein, noch nie.

Nein, aber ich habe schon Mal welche gesehen.

Nein, hoffentlich nie.

Ich bin mir da nicht so sicher, ich war noch klein.

Meine Eltern sind Außerirdische.

Wäre schön.

 

Vielen Dank für die Beantwortung der Umfrage.

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10.2 Diagramme zur Umfrage

Es folgen nun die prozentual ausgewerteten Diagramme der Umfrage. Die Umfrage befindet sich ebenfalls im Anhang dieser Facharbeit.

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10.3 Weiterführende Lyrik

Wie bereits des Öfteren erwähnt, war die Grundlage der Facharbeit das Buch „Die Hohlwelttheorie" von Johannes Lang. Darüber hinaus schrieb er auch noch einen weiteren Teil, dessen Verarbeitung für die Facharbeit nicht notwendig war, da er in etwa kongruent mit dem ersten Teil ist.

Helmut Diehl, der ein Freund von Rolf Keppler ist, schrieb ein kleines Büchlein mit dem Titel „Himmel und Erde". Dieses Buch war dasjenige, welches Herrn Keppler vom Innenweltbild überzeugt hat. Es beinhaltet den exakt geschilderten Ablauf des Geradstreckenverlegers und geht dabei auch auf den religiösen Hintergrund des Innenweltbildes ein.

Dass das kopernikanische System voll von Widersprüchen ist, weiß man mindestens seit dem Lesen dieser Facharbeit. Wer allerdings noch mehr zu diesem Thema wissen möchte, sollte sich in das Buch „Die Widersprüche in der Astronomie" von Dr. Carl Schöppfer einlesen. Es schildert die auftretenden Absurditäten unter Annahme des heliozentrischen Weltbildes. Walter K. Wavruska schrieb zwei Teile mit dem Titel „Braucht die Menschheit ein neues Weltbild". In diesen Büchern wird erneut auf das Innenweltbild eingegangen und es in fast allen Einzelheiten dargelegt.

Man muss jedoch anmerken, dass eigentlich alle erwähnten Bücher vom Büchermarkt verschwunden sind. Letztendlich kann man sie noch in kopierter Form bei Rolf Keppler erhalten, der somit ein „Überleben" der verschollenen Bücher sichert.

Nicht nur Bücher geben Informationen über die Erdwelt her, sondern auch das Internet. Im Quellennachweis sind Internetadressen angegeben, auf denen man mehr über das Innenweltbild erfährt. Ein Hauptaugenmerk sei dabei auf die Homepage von Rolf Keppler gerichtet, die eigentlich alle Fragen zur Hohlwelttheorie decken kann. Wer sich also für weiterführende Lyrik interessiert, sollte sich ruhig die erwähnten Bücher besorgen um noch tiefer in die Innenwelt vorzudringen.

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10.4 Quellennachweis

Bücherquellen

Johannes lang – „Das neue Weltbild"

Gianluca Ranzini – „Astronomie"

Joachim Grehn – „Metzler Physik"

Onlinequellen

www.rolf-keppler.de

Homepage von Rolf Keppler, durch die wir überhaupt auf das Innenweltbild aufmerksam wurden

http://www.innenweltkosmos.de

Homepage von Helmut Diehl, der mit Rolf Keppler befreundet ist. Durch ihn wurde Rolf Keppler vom der Erdwelt überzeugt.

http://www.weltbildfrage.de
Ebenfalls eine Homepage von Helmut Diehl, die sich mit dem Innenweltbild befasst, aber auf konkrete Fragen eingeht.

Zeichnerische Darstellung und Diagramme

Jegliche Zeichnungen oder Diagramme wurden von uns selbst erstellt. Einzige Anregung lieferte dabei das Buch „Die Hohlwelttheorie" von Johannes Lang, nachdem die Zeichnungen angefertigt wurden.

Fotografien

Referenz - www.rolf-keppler.de

Mount Chasta - 533km.jpg

New York - fernnewyork3.jpg

Satellitenbild - image001.jpg

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